
Emeline und Elisa von unseren Freunden und Nachbarn von der KuB (Kontakt- und Beratunsgstelle für Flüchtlinge) haben MigrantInnen nach ihren Erfahrungen von Heimat, Weggehen, Reise, Ankunft in Deutschland und Leben als Flüchtling befragt und auf dieser Grundlage eine temporäre Ausstellung in unserem Garten installiert.

Unsere Baugruppe (B-Team) und unsere temporären Äcker zu Besuch bei unseren Freunden und Nachbarn von Modulor. Es gab eine letzte Party vor der Entkernung des Bechsteingebäudes am Moritzplatz, in dem ein Zentrum für professionelle Kreative entstehen wird. Wir haben mit vier mobilen Beeten unseren Beitrag zur innovativen Freiraumaneignung präsentieren dürfen und danken Modulor, die sich unserer umtriebigen Beete an- und eine Patenschaft für sie übernommen haben.
Im Rahmen von atoms&bits und des internationalen Breakout Festivals wurde unser Garten in ein open office verwandelt: raus aus dem Büro, rein in die Stadt!
Das war ein schöner Nachmittag mit Musik in den Rabatten. In der taz war die Rede vom “wunderhübschen Prinzessinnengarten am Moritzplatz” und Jana schreibt in ihrem Blog SOUNDS LIKE ME: “Die unglaubliche Band Dominique würde spielen. Mit dem unglaublichen Richard Davis am Bass. Aha. Also trödele ich von einem Kiez zum nächsten, ohne sonderliche Erwartungshaltung. Es ist ein Momenttag. Und der wird jetzt gekrönt vom besten Ort, an dem man in Kreuzberg den Moment leben kann: Dem Prinzessinengarten. Mitten im Dickicht eine kleine Bar und daneben eine Bühne. Und dann Dominique. Die Welt ist plötzlich wie ein Blick durch die Sonnenbrille: Das Grün ist noch grüner, das Licht noch wärmer, die Menschen sind eindeutig netter und es läuft mir ein wohliger schauer über den Rücken.”

Die Prinzesinnengärten waren mit ihrer mobilen urbanen Kleinstlandwirtschaft Teil des globalen PARK(ing) DAY und haben vor der Deutschen Bank in der Friedrichstrasse eine 6 qm grosse städtische Freifläche in einen temporären BioAcker verwandeln.
Für die co2-neutrale Mobilitätslogistik danken wir Frauke und Maik!
Presse dazu findet ihr in der taz und im tagesspiegel


Am 05./06. September waren wieder einmal unsere nomadischen Gärten unterwegs in der Stadt. Am Samstag auf dem Transit-Town-Festival (Boxhagener Platz) und am Sonntag auf dem Interkulturellen Umwelt- und Gesundheitsfestival (Oranienplatz) haben wir Informationen und frisches Zeug vom Moritzplatz unter das interessierte Publikum gebracht.

Landwirte in der Stadt einmal anders: Am Samstag, den 5.9. haben dreihundert Trecker samt dazugehöriger Bauern aus dem Wendland im Regierungsviertel gegen das Endlager Gorleben demonstriert. Am darauffolgenden Sonntag hat Nomadisch Grün mit 500 weiteren ehrenamtlichen Elfern geholfen, Bio-Brotboxen für 53000 Berliner Erstklässler zu packen.

Unter dem Titel “Unkraut jäten im Untergrund” erblickt das zarte Pflänzchen Prinzessinnengarten in der taz in Bild und Schrift zum ersten Mal das Licht der sogenannten Öffentlichkeit. Das finden wir gut, auch wenn wir streng genommen weder Untergrund noch Guerilla sind. Und freuen tut uns auch, dass die Baustadträtin des Bezirks mit den Worten zitiert wird: “Ich finde das Begrünen der Stadt durch private Initiativen ganz bezaubernd”. machen wir doch gerne!
Den Artikel findet Ihr hier
Ein weiterer Artikel in der Berliner Zeitung findet sich hier