29.5. Ein Schloss für unsere Tomaten

Endlich haben unsere Paradiesäpfel ein Dach über dem Kopf. Dem “Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen” (VERN) verdanken wir ein große Vielfalt alter Sorrten von der russischen “Amber-coloured” bis zur “Langen dünnen Bauerntomate” aus Honduras.

22.05. “Besetzlinge”

Passend zu unserer Eröffnung bringt der Tagesspiegel einen Artikel zur Aneignung städtischer Freiräume durch Berliner Pflanzaktivisten.

20.5. Radiobeitrag: Nomadische Beete

DRadio Wissen sendet heute einen Beitrag von Dörte Fiedler zur den Prinzessinnengärten: Wo Brache war soll Garten werden!

Pfingstsamstag: Saisoneröffnung

Da kam wieder einiges zusammen bei der Saisoneröffnung:  Thorsten ist mit der Gulaschkanone angerückt, die Nachbarn von der Beratungsstelle für Flüchtlinge (KuB) haben ein Beet mit Pflanzen aus den Heimatländern angelegt, das schwedische Fernsehen hat reingeschaut, die Helmis haben eine wunderschöne Froschkönigversion hingelgt und zum Schluß kamen Jörn Lindner von der Naturschutzwacht und unser Imker Heinz mit einem Heimatlosen Bienenschwarm von 50000 Tieren, den sie in Schlöneberg eingefangen und dann bei uns im Garten angesiedelt haben.

Schwarmbereitschaft

Im Garten finden Nachbarschaft und weite Welt zusammen. Heute hatten wir beim Ackerbau Unterstützung von Katelyn aus Portland (Oregon), Cherilyn aus Südafrika, Asa aus Norwegen und unserer Gartenspezialistin Eugenia aus Sibirien. Eine Nachbarin hat auf ihrer Terasse aus anatolischen Saatgut Spitzpaprika vorgezogen und uns die Jungpflanzen vorbeigebracht. Die Kinder aus dem Hausgartenprojekt in der Adalbertstraße 93 sind gekommen, um unser gärtnerisches Vorankommen zu begutachten. Umgekehrt haben wir den Familiengarten in der Oranienstraße besucht. Die Schnipselgad “Utopistan”, die Fahrradkurieren  in Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn von der Beratungsstelle für Flüchtlinge (KuB) zum Thema Migration veranstaltet haben, hat bei uns Station gemacht. Und dann haben unsere Imker Erika und Heinz noch die Schwarbereitschaft der Bienen untersucht und ein neues Volk in einer Warré-Beute bei uns angesiedelt. Die Bienenbehausung ist benannt nach Emile Warré, der schon vor einigen Jahrzehnten gefordert hatte: “Bienenhaltung für alle!” (l’apiculture pour tous)

8. Mai: Nomadisierende Beete auf dem Tempelhof Feld

Zur Eröffnung des Tempelhofer Feldes sind wir mit unseren transportablen Beeten durch die Stadt gezogen und haben auf der ehemaligen Rollbahn unsere mobile urbane Landwirtschaft demonstriert. Zwischen Volksfest und Gegendemonstration haben wir einen zusätzlichen Quadratmeter städtischen Ackers aufgebaut.

Gruss an die amerikanische Gartenblogszene

So etwas wie ein gärtnerischer Ritterschlag: Einer der wichtigsten englischsprachigen Blogs für das urban gardening – Robert Hylands “Inside Urban Green” – hat den Prinzessinnengarten  und seine portablen Hochbeete entdeckt. Etwas vergleichbares würde es seines Wissens nach in ganz New York nicht geben.


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