
Bis nach Shanghai hat es sich inzwischen rumgesprochen, dass auf dem Moritzplatz seltene Gemüsesorten gezogen werden. Im deutschen Pavillon gehört auch die urbane Landwirtschaft zum hier ausgestellten Konzept der “Balancity”. Bilder liefert u.a. der Prinzesinnengarten. Jetzt wurde der deutsche Beitrag ausgezeichnet für die beste Umsetzung des Mottos: “Eine bessere Stadt, ein besseres Lebens”.
(Bild: Bundeswirtschaftsministerium / Koelnmesse International / ARGE Deutscher Pavillon mit Milla und Partner, Schmidhuber + Kaindl, Nüssli)

Zusammen mit der Stiftung Interkultur und den Krautgärten München wurde Nomadisch Grün der Utopia-Award in der Kategorie Organisation verliehen. Dabei haben wir sowohl den Publikumspreis wie den Jurypreis bekommen. In der Begründung hiess es:
Alle drei Projekte stehen für Urban Gardening – Städtisches Gärtnern – und repräsentieren so einen völlig anderen Konsumbegriff. Konsum von “unten”, zum Mitmachen, zum Selbermachen. Konsum in Eigen- und Gemeinschaftsaktionen, in Berührung mit Natur, mit dem städtischen Raum.
Langsam wird es Herbst und wir packen die Sachen zusammen, hüllen die Pflanzen in Fließ und bereiten uns für den Umzug ins HAU vor. Am Sonntag den 31.10. feiern wir noch einen kleinen Sainsonabschluss und verabschieden uns für den Winter vom Moritzplatz.
Zusammen mit Jonathan und Mary haben wir im Kraftwerk Mitte auf der Tagung “Jugend macht Stadt” vom BMVBS unser Jugendbeteiligungsprojekt “Stadtsafari” vorgestellt, einschließlich der Premiere für das Video des Stadtsafarisongs.
In über 7000 Aktionen weltweit wird am 10.10. dafür geworben, sich für eine Senkung des CO2 Anteil auf 350 ppm (parts per million) einzusetzen; Siehe dazu auch 350.org. Über 30 Unterstützer haben uns heute im Namen des Klimaschutzes bei der Ernte unserer lokal angebauten Kartoffeln geholfen.