Mochi (餅) sind japanische Reiskuchen. Die Köchin Tomoko Yamane (okawari) und die Künstlerin Ayumi Matsuzaka haben eine abenteuerliche Reise durch japanische Botschaften und Restaurants unternommen, um die nötigen Utensilien für die traditionelle Herstellung (Mochitsuki / 餅つき) zu finden. In der Markthalle haben sich zahlreiche Besucher und die japanische Community Berlins eingefunden, um diese fast vergessene Technik, bei der der gedämpfte Reis in einer Steinschale zerschlagen wird, zu bewundern.
Die von Weit angereisten Demonstrationsteilnehmer konnten sich früh Morgens bei einem Frühstück im Prinzessinnengarten für den langen Tag stärken. Bilder von der Demo finden sich bei Umbruch Bildarchiv

Im Vorfeld der Demonstration “Wir haben es satt” hat Nnimmo Bassey (Friends of the Earth, Nigeria), Träger des alternativen Nobelpreises, im Gespräch mit Tanja Busse (“Die Ernährungsdiktatur”) unter anderem von den zerstörerischen Auswrikungen europäischer Agrarsubventionen auf die landwirtschaftlichen Strukturen in Nigeria berichtet und zur Verteidigung lokaler Produktion, lokalen Wissens und einer nachhaltigen, sozial verbindenen und genussvollen Esskultur aufgerufen: “Essen ist nicht einfach etwas, das man sich in den Mund schiebt!”