
In unserem gemeinsam mit der Schlesischen 27 durchgeführten WG-Check bereiten wir Jugendliche darauf vor, dass sie bald schon für sich selber kochen müssen. In der Marrkthalle IX haben wir dafür ein kleines Kochstudio eingerichtet. Hier versuchen wir ihnen einige Grundlagen des Kochens beizubringen und dabei auch Kenntnisse über die verwendeten Produkte zu vergrößern: Wo kaufe ich ein? Wie kommen die Preise zu stande? Was bedeutet “Bio”? Was hat mein Essen mit der Umwelt zu tun?

Die Fotografen Neumann und Rodtmann haben bei uns im Garten Falterspezialisten beim Schmetterlingsleuchten fotografiert.
Kamal Mouzawak von Souk el tayeb war im Prinzessinnengarten zu Besuch. Zur Unterstützung von Kleinbauern hat Souk el tayeb den ersten Bauernmarkt Libanons in Beirut eröffnet. In Kochworkshops und einer offenen Küche mit Gastköchen werden Kenntnisse über kulinarischen Traditionen des östlichen Mittelmeerraums weitergeben. Um den Austausch zwischen Stadt und Land zu stärken, organisiert die Organisation kulinarische Feste in den Dörfern und baut dort Gemeinschaftshäuser, in denen Städter traditionelle Kulturtechniken erlernen können.
Mit 5 Partnerorganisationen aus London, Paris, Stockholm, Lissabon, Tromsø und Pari haben wir das Gemeinschaftsprojekt Unigrowcity ins Leben gerufen. Auf einer ersten Konferenz im Pari Center for New Learning haben wir ausgetauscht über Formen informellen, erfahrungsbasierten Lernens und ihre Bedeutung für die nachhaltige Stadt der Zukunft.
Im November und Dezember bieten wir unserem beliebten Mittagstisch auf die gegenüberliegende Straßenseite ins “Prince Charles” an, im ehemaligen Schwimmbad des Bechsteinhauses.
Robert hat als Referent beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis den Prinzessinnengarten vorgestellt.

Unter dem Motto “Was der Bauer nicht kennt …. Freuden und Tücken der urbanen Landwirtschaft” haben wir am letzten Oktoberwochenende versucht, unsere im Prinzessinnengarten gesammelten Erfahrungen mit 25 interesssierte Gartengründer aus Leipzig, Köln, München und einer Reihe weiterer Städte zu teilen. Unterstützt wurden wir vom Allmende-Kontor und der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis.
Dieser Tage kommt das Buch “Moderators of Change. Architektur, die hilft” heraus (Jahresring 58. Jahrbuch für moderne Kunst). Darin hat Andres Lepik (Kurator für Architektur und Design am Museum of Modern Art, New York, Loeb-Fellow an der Graduate School of Design an der Universität Harvard) 20 Projekte ausgewählt, die mit geringem Einsatz von Geld und Material tiefgreifend positive soziale Wirkungen gebracht haben. Unter ihnen auch der Prinzessinnengarten.