Matthias Walendy befasst sich in seiner Fotoarbeit “re:green” mit der Frage, wie Menschen in Berlin versuchen, eine andere Art von Grün in der Stadt zu schaffen und damit auch eine andere Art hier zu Leben. Porträtiert werden Gemeinschaftsgärten, Beete von anonymen Guerialle Gärtnern , Dachbegrünungen in Hausprojekten aus den 80er Jahren und Szenen und Menschen aus dem Prinzessinnengarten.
Marco Clausen, Prinzessinengarten from Ilka & Andreas Ruby on Vimeo.
Angesichts steigender Mieten in der Berliner Innenstadt und dem zunehmenden Druck auf ärmere Familien und Menschen, sich billigere Wohnungen am Stadtrand zu suchen, hat das Internationale Architektursymposium “mintomax” es sich zur Aufgabe gemacht, die bereits in den 20er Jahren von Architekten aufgeworfene Frage, wie die “Wohnung für das Existenzminimum” aussehen könnte wieder aufzugreifen und zu diskutieren. Insofern man zum Minimum neben bezahlbaren und angemessenen Wohnraum auch Räumen zum gemeinschaftlichen Arbeiten, der Naturerfahrung, des nachbarschaftlichen Austausch und der gesellschaftliche Teilhabe zählen kann, wurden auch Modellprojekte aus Berlin eingeladen, darunter das Zentrum für Kunst und Urbanistik, ExRotaprint und der Prinzessinnengarten. Hier ein Beitrag im Deutschlandfunk.

“Veränderung fängt im Kopf an” sagt Mme Dr. Fattouma Benabdenbi von der Assocoation “Terre et Humanisme Maroc”. Mit ihr haben Jamal Ouchker und Prof. Fouad Amraoui aus Casablanca den Prinzessinnengarten besucht. Sie Vertreten das Projekt “Urban Agriculture Casablanca”