Topic: Allgemeines

Kartoffelfest 2013

Goldener Oktober und bunte Kartoffeln: beim diesjährigen Kartoffelfest hatten vor allem die Kinder wieder den größten Spaß: eine Art Goldfieber kommt auf beim Wühlen in ausgeschütteten Säcken, und Staunen beim Finden der rosa, blauen oder gebogenen Kartoffelsorten: dieses Jahr waren es 15 an der Zahl. In der nächsten Saison werden wir ein paar Versuchskreuzungen verschiedener Sorten anbauen, um zu schauen wie z.B. ‘King Edward’ in Kombination mit dem ‘Rosa Tannenzapfen’ schmeckt. Dieses Jahr hat Chefkoch Pierre einen runden Kartoffelteller nur mit Butter und Salz angeboten, um die verschiedenen Noten der diversen Sorten wahrnehmen zu können. Trotz der fleißigen Erntehelfer gibt es noch einige Kartoffelsäcke zu ernten und fast alle der 15 Sorten sind noch frisch geerntet zum Verkauf bei uns am Infocontainer.


Fermentieren in Baden Baden

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Im Endspurt zur Eröffnung der Ausstellung “Die Macht der Machtlosen” an der Staatlichen Kunsthalle Baden Baden hat Cathrin Brandes zusammen mit den hilfberteiten Frauen der Caritas für den Prinzessinnengarten einen zweiten Workshop zum Einmachen und Fermentieren gegeben. Die gefüllten Gläsern werden in den selbstgebauten Regalen des Kunsthallen-Cafés zu sehen sein. Der Ausstellungsbeitrag des Prinzessinnengarten umfasst daneben eine Umgestaltung des Cafés mit DIY-Möbeln und Recyclingmaterialien, einer regionalisierten Speisekarte, Schulgärten und der Eröffnungsessen.

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Runder Tisch Liegenschaftspolitik

Der im November 2012 ins Leben gerufene Runde Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik hat am 16. Oktober einen Forderungskatalog aufgestellt. In ihm heisst es zu den Gärten in der Stadt:

  • “Die Zwischennutzungen landeseigender Liegenschaften sollten über ein geeignetes Management aktiv gefördert werden, um kulturellen, sozialen, gärtnerischen und ökologischen Initiativen Raum zu geben.
  • Kleingärten sind grundsätzlich zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Für Urban Gardening-Projekte und andere innovative und inklusive Freiraumprojekte sollen geeignete Flächen permanent zur Verfügung gestellt werden.

Tagesseminar “Jetzt geht’s um die Karotte!”

Politik des Selbermachens: Das Essen auf unseren Tellern ist nicht nur ein kulinarischer, sondern wie Harald Lemke in seinem Buch “Politik des Essens. Wovon die Welt von morgen lebt” schreibt, auch ein politischer Akt. Vom Klimawandel, über den Verlust der biologischer Vielfalt, bis hin zu Bienensterben, Migrationsbewegungen und sozialen Unruhen, was täglich auf unseren Tellern landet, hat weitreichende ökologische und soziale Auswirkungem. Vor diesem Hintergrund stellten wir uns im Tagesseminar letzten Samstag die Frage, wie Alternativen aussehen könnte, die einen fairen und ressourcenschonenden Umgang mit Nahrungsmitteln begünstigen. Das Seminar war eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich Böll Stiftung. Die Gärtnerischen und Kulinarischen Workshops wurden von PrinzessinnengärtnerInnen gegeben, der Selbstbau aus Recyclingmaterialien erfolgte unter Anleitung der Material-Mafia.

“Phylogenese der Freigebigkeit”

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Essensperformance von “Foodgasm”

 

Ausstellung von 27 internationalen KünstlerInnen im Prinzessinnengarten
400 Besucher sind am  3. Oktober in den Prinzessinnengarten gekommen für die Eröffnung der internationalen Outdoor-Ausstellung zum Thema Freigebigkeit. Das “Office of Aesthetic Occupation” und “Helena Producciones” haben 27  Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt eingeladen, die sich in ihren Arbeiten der Frage des Gebens ohne Erwartung einer Gegenleistung widmen. (Blog der Ausstellung mit allen Beiträgen)
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Vorträge halten

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Seit Gründung des Prinzessinnengartens haben wir knapp 100 Vorträge im Rahmen von Tagungen, Symposien, Workshops, Festivals, internationalen Konferenzen, Eröffnungen etc. gehalten. Wir waren eingeladen von Universitäten, Ministerien, Kommunen, Theatern, Stiftungen und Initiativen. Viele Vorträge haben wir in Berlin gegeben, etwa ein Viertel aber auch in anderen Städten in Deutschland und im Ausland. So haben wir den Prinzessinnengarten unter anderem  präsentiert in New York, Manchester, Strasbourg und Amsterdam. Diese Einladungen haben uns nicht nur die Möglichkeit gegeben, von unserem sozialen, ökologischen, stadtpolitischen und Bildungsengagement zu erzählen. Wir haben daneben auch viele Menschen und Initiativen kennengelernt, die in urbanen Gärten, offenen Werkstätten, Repair-Cafés, unabhängigen Bildungseinrichtungen, Tauschkreisen usw. in ihren Städten aktiv sind.


SaatgutERNTEfest von Social Seeds

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Im Prinzessinnengarten zeigen Alexandra Becker und Gunilla Lissek-Wolf von Social Seeds, wie man mit Hilfe von Holzrandsieben und dem Wind das selbstgeerntete Saatgut reinigt. Methoden der Nass- und Trockenreinigung (sieben, stauchen, drehen …) wurden vermittelt und  Tipps und Erfahrungen zu Aufbereitung und Lagerung unserer Sämereien ausgetauscht.


Vom Selbstanbau und Selberkochen

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Im Rahmen der Berliner Wertewochen (Thema: “Auf den Teller statt in die Tonne) hat der Prinzessinnengarten einen Workshop zum Selbstanbau und Selberkochen gegeben. Die 14 TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit, mehr über Regionalität, Saisonalität, über urbane und solidarische Landwirtschaft zu erfahren. Die im Garten grün gebliebenen Tomaten wurden gemeinsam zu einem Chutney verarbeitet und es wurden Möglichkeiten erdacht, im eigenen Alltag die Lebensmittelverschwendung zu begrenzen. Etwa, in dem man Kohlrabiblätter, die in der Regel in der Tonne landen, zusammen mit Minze und Äpfeln zu einen leckeren und gesunden Saft mixt.