Topic: Urbane Gartenbewegung

Urban Gardening Manifesto (English)

In September 2014 the Manifesto “The City is Our Garden” was published and has already been signed by more than 80 initiatives in Germany.

Manifesto: The City is Our Garden

For a few years now new forms of collaborative gardens have been evolving in numerous cities. These urban community gardens are an experimental space for a good city life. Together we, the city farmers, will transform fallow land into meeting places, harvest our own seeds, keep bees between and on top of high-rise buildings, experiment with various types of composting and exercise ourselves in preserving produce. We advocate a city worth living in and an urbanity that is future-oriented. A public space without access limitation or the obligation to consume is very important for a democratic and plural urban society. We are experiencing that on a daily basis.

 Urban Community Gardens are:

  • Common goods, opposing the increasing privatisation and commercialisation of public space
  • A place of cultural, social and cross-generational variety and neighbourly collaboration
  • A spot to experience nature, biodiversity, food sovereignty and seed preservation
  • An ambience that welcomes participation in the form of designing, preserving and nourishing, thus creating an environment for the cooperative urban society to thrive in
  • An experimental space to invent, form, re-use, repair and convert
  • Ecological alternatives to soil sealing, fallow land and buffer strips
  • Spanning the gap between city and rural agriculture by increasing awareness of high-quality food and that certain kind of agriculture which respects nature’s limitations and inherent worth, global justice and fair production conditions
  • A place of environmental education, collective learning, trading and sharing
  • Venues of quietness and shared time
  • A contribution to a better climate, quality of life and environmental justice
  • A vivid alternative to solitude, violence and anonymity.

 

In Summary

Urban gardens are part of a vivid and sustainable city that is worth living in. Their prominence and numbers are rising continuously. However, their legal status is nonetheless precarious and their continuity oftentimes uncertain. Many municipalities only consider the monetary value of an area, not its impact on the urban space and the metropolitan society.

We summon the politicians and urban planners to recognise the importance of community gardens, strengthen their position, integrate them in the construction and planning law and initiate a paradigm shift towards a garden-friendly city. Similar to the car-friendly city that granted every citizen the right to a parking space, the garden-friendly city should provide urban nature in walking distance. In practice this means:

  • Providing the citizens with the right to shape the public place
  • Guaranteeing close-to-home, public spaces for non-commercial use and as a learning facility to the citizens
  • Implementing high-quality green space and urban nature while taking the needs of the different groups of humans, animals and plants into account.

Urban gardens are our habitat. This is where diversity is gathering, perspectives are growing and a sustainability-based society is evolving. We want our gardens to take root here. The city is our garden.

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Beratungsplattform urbane Gärten

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Netzwerktreffen der von Common Grounds und der Anstiftung zusammen mit zahlreichen Gemeinschaftsgärten aufgebauten Beratungsplattform für urbane Gärten; mit dabei unter anderem die Interkulturellen Göttingen, Aachen und Lichtenberg, die Berliner Gärten Allmendekontor, Himmelbeet, Pyramidengarten, Mauerpark und Prinzessinnengarten, das Gartendeck aus Hamburg, Neuland aus Köln, die Gemeinschaftsgärten aus Dresden und Annalinde aus Leipzig


Urban-Gardening-Manifest


Die Stadt ist unser Garten!
Unter dem Motto “Die Stadt ist unser Garten” haben bereits über 80 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet ein gemeinsames Manifest veröffentlicht. Dieser Schritt soll zur gesellschaftlichen und politischen Verortung der Urban-Gardening-Bewegung beitragen. Gleichzeitig will das Manifest zur öffentlichen Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der Stadt und über die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und Stadtnatur als Gemeingüter beitragen. (mehr…)


Prinzessinnengarten in Kairo

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Panelgespräch am Goethe – Institut Kairo

Wir waren in Kairo und haben uns mit Dachbegrünungs-, Stadtteil- und Partizipationsinitiativen ausgetauscht und Vorträge vor Studierenden der GUC und am Goethe-Institut gehalten, das uns in die Nilmetropole eingeladen hat. Einen ausführlichen Bericht über die besuchten Projekte gibt es demnächst an dieser Stelle.


FieldWorks Berlin Cotonou

Bilder zum “AgriKulturForum” des Projekts “FieldWorks” im Prinzessinnengarten. Zwei partizipative Forschungsgruppen haben sich in Berlin und in Cotonou (Benin) auf ins “Feld” gemacht und mit PraktikerInnen, Forschenden und ExpertInnen über zukunftsfähige Formen der Landwirtschaft gesprochen. Die Ergebnisse wurden  in Form von Ausstellungsbeiträgen, einer Informellen Akademie sowie Workshops präsentiert. Themen waren unter anderem Bienen, Böden, gärtnerische Praxis in der Satdt, urbane Landwirtschaft, Verpackungen, Solidarische Landwirtschaft, Dumpstern, Permakultur, alternative Anbaumethoden, Nahrungsmittelsouveränität, Gemeingüter, Sortenvielfalt und Saatgutgewinnung, Community Mapping, Geschmacksvielfalt und Verbraucherverhalten. (Programm INFORMELLE AKADEMIE als PDF)


Informelle Akademie im Prinzessinnengarten

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Im Rahmen des deutsch-beninischen FieldWorks-Projekts haben wir im Prinzessinnengarten eine INFORMELLE AKADEMIE und Workshops durchgeführt. Die BesucherInnen hatten die Möglichkeit an offenen Tischen mit ExpertInnen, PraktikerInnen und den TeilnehmerInnen des partizipativen Forshcungsprojektes aus Berlin und Cotonou (Benin) ins Gespräch zu kommen und mehr zu erfahren über zukunftsfähige Formen der Landwirtschaft. Es ging unter anderem um Bienen, Böden, gärtnerische Praxis, urbane Landwirtschaft, Verpackungen, Solidarische Landwirtschaft, Dumpstern, Permakultur, alternative Anbaumethoden, Sortenvielfalt und Saatgutgewinnung, Community Mapping sowie Verbraucherverhalten. Mit dabei der Linsenbauer Woldemar Mammel, Svenja Nette, Matthias Wilkens und Felix Haberscheid und unser Imker Heinz Risse aus dem Prinzessinnengarten, Christian Heymann vom Speisegut, Moritz Reckling vom ZALF, der Permakulturdesigner Thomas Noack, Martin Höfft vom Café Botanico, Johannes Erz vom Bauernhof Erz, Marie Delaperrière vom ersten Unverpacktladen, Diego Maronese und Mario Modest von der Hofgemeinschaft Spörgelhof, Gbeognin Mickael Houngbedji, Nicole Amoussou, Christin Kolbe, die Autorin des “Regionfilms” Lea Schulz, der Agroforstwirt Stephan Seidemann, die Saatgutexpertin Gunilla Lissek-Wolf vom Social Seeds, der Mappingaktivist Tdchand Msilikale und der Kochlehrling Josha Karlborg. Das Programm INFORMELLE AKADEMIE als PDF

Organisiert, gestaltet und begleitet wurde die Informelle Akademie und die Workshops von den FieldworkerInnen Pedro Adjafon, Emmanuel Agboton, Cecilia Antoni, Lea Bassabi, Marco Clausen, Edgar Deguenon, Diana Diekjürgen, Lisa Gutermuth, Christin Jensen, Lina Jukonyte, Ophélie Karoni, Susanne Kober, David Aybdélé Labintan, Beatrice Lange, Alcade Christel Segnon, Alvirès Sessy, Erik Stein und Caroline Wolf

 


Tagung “Urbanen Gärten und Inklusion”

Tagung  am 8.10.2014Urban Gardening: inklusives Wirkungspotenzial städtischer GemeinschaftsgärtenVeranstalter    Common Grounds e.V. (Berlin), Gemüsewerft (Bremen) und Prinzessinnengarten (Berlin). In Zusammenarbeit mit Union Sozialer Einrichtungen gGmbH (Berlin)
Mit   Dr. Christa Müller (anstiftung & ertomis gGmbH, München), Uwe Blumenreich (Aktion Mensch e.V., Bonn), Elizabeth Caldéron-Lüning (Common Grounds e.V.) und Michael Scheer (gGesellschaft für integrative Beschäftigung mbH, Bremen).

Veranstaltungsort   Union Sozialer Einrichtungen GmbH, Oranienstrasse 26, 10999 Berlin

Hintergrund  Der urbane Gemeinschaftsgarten bietet Sozialisations-, Erholungs-, Lern- und nicht zuletzt biologische und kulturelle Diversitätsräume. Im Rahmen der Freien Wohlfahrtspflege schaffen Gemeinschaftsgärten darüber hinaus inklusive Sozialräume und bieten in diesem Zusammenhang freizeit-, beschäftigungs- und arbeitsorientierte Interaktionsräume für Menschen mit und ohne Behinderung direkt im Quartier. Gemeinschaftsgärten können wichtige Impulse zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention setzen. Es gilt, dass Interesse für das Thema ‘Urban Gardening’ bei Trägern der Freien Wohlfahrtspflege zu wecken, die bspw. Beschäftigungsgelegenheiten für Menschen mit eingeschränkter Erwerbsbefähigung oder Wohnbetreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen anbieten. TeilnehmerInnen der Tagung sollen die Potenziale von Gemeinschaftsgärten näher gebracht, praktische Beispiele erläutert und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. (mehr…)


Besuch aus Hong Kong und Niger

 
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Am ersten Augustwochenende hatten wir Besuch von zwei urbanen Gärtnern aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt. Six hat eine etwa einen Hektar große städtische Landwirtschaft in Hong Kong, in der er im Nebenerwerb mit Permakulturmethoden Gemüse und Reis für 30 Familien aus der Nachbarschaft anbaut. Hauptberuflich ist er Surflehrer. Mohamoud betreibt einen ebenfalls knapp einen Hektar großen urbanen Garten in Agadez, einer überwiegend von Tuareg bewohnten Stadt im Norden Nigers. Sein Garten versorgt unter anderem die Kantine einer nahegelegenen Schule. Beide haben im Prinzessinnengarten an Worshops zum Sirupmachen und Brotbacken teilgenommen und untereinander haben wir uns ausgetauscht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen urbanen Gärten. Zurück in China  schrieb Six uns: “Let’s work hard for permaculture, care for people, care for earth, share with people”.