Veranstaltungskalender


Informationen zu regelmäßigen Veranstaltungen in der Gartensaison, wie den Gartenarbeitstag (Do 15 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 14 Uhr), die Re-Use Tage (erster Samstag im Monat), oder Flohmärkte (jeden zweiten Sonntag), findet ihr hier

Open Air Gartenkino 2016

 nächster Termin: 25.6., ab 21:30 – Film: Carol

Zusammen mit dem altehrwürdigen B-Ware Ladenkino aus Friedrichshain nutzen wir diese Saison wieder die lauen Gartensommerdunkelheiten für Kopfhörerkino. Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, wird es jeden Samstag Abend bis zum Ende der warmen Nächte einen Film geben. Der nächste Film ist Carol. – Für den Eintritt von 6 Euro gibt es einen Kino-Kopfhörer, das Ganze findet vor dem Gewächshaus am Kartoffelfeld statt.

 

Momentan vor Ort: der Revolutionsautomat!

Revolutionsautomaten mit revolutionären WachsBleigießsets in den Prinzessinnengärten 

Momentan residierend an der Gartenküche: Das Institut für Widerstand im Postfordismus präsentiert einen Blick in die Zukunft mit einen Revolutionsautomaten. Er bietet revolutionäre Wachsgieß-Sets zur politischen Spekulation. Im Deutungsbuch werden keine Karriere- oder Liebeswünsche befriedigt, sondern revolutionäre Interpretationen der Bleigebilde vorgeschlagen, die ein Ende der Schieflagen im Weltgeschehen vorhersagen. Werdet Teil der Utopie und beteiligt euch an der widerständigen Spekulation! Ladet ein Bild eurer Wachsfigur auf unserer Seite hoch und potenziert die guten Nachrichten!

Das (Kunst-)Kollektiv Institut für Widerstand im Postfordismus erforscht die kommenden Revolution(en) 2015-2029. Als ein interdisziplinärer Zusammenschluss von TheoretikerInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen tritt es in unterschiedlichen Formaten und performativen Interventionen an die Öffentlichkeit und propagiert eine zukünftige Geschichtsschreibung.

23.7. – ReFashion ReFood Festival

Ein ganzer Tag im Prinzessinnengarten voll mit Workshops, Performances und Ideen zur Um-, Anders- und Wiedernutzung. Weitere Infos folgen bald!

Kräuter-Workshopreihe 2016 mit Burkhard Bohne und Stefanie Woschniok

4ter Termin: 23.7., 15-18:00

Alte Kräuter – die Klassiker sind angesagt

Weitere Infos und Anmeldung unter Workshops.

Frühjahr/Herbst 2016 – Trauergruppe im Prinzessinnengarten

Im Frühjahr und Herbst gibt es unter der Leitung von Dorothee Karle (Diplompädagogin, Trauer- und Sterbebegleitung) und Lisa Dobkowitz (Gartenbau und Schulung) eine “Trauergruppe” im Prinzessinnengarten. “Diese Trauergruppe bietet eine Unterstützung im Trauerprozess und die Möglichkeit von Selbstfürsorge für Freiluftenthusiasten – mitten in der Stadt. Viele Trauernde empfinden die Natur als wohltuend und kraftgebend. Diese Trauergruppe findet abwechselnd drinnen und draußen, in einem geschützten Raum und im Garten statt. Trauerarbeit und Gartenarbeit verbinden sich.”

Ein persönliches Vorgespräch ist Voraussetzung und eine Entscheidungshilfe. Eine “Probesitzung” im Rahmen der Gruppe ist nicht möglich.

Termine im Frühjahr: 9 Termine, wöchentlich, montags 16.00 – 18.00 Uhr

Fettdruck = Termine im Garten, die anderen Termine finden statt bei den Funeral ladies, Hohenstaufenstr. 64, 10781 Berlin

18.4. / 25.4. / 2.5. / 9.5. /  23.5. / 30.5. / 6.6. / 13.6. / 20.6.2016

Termine im Herbst: 9 Termine, wöchentlich, montags 16.00 – 18.00 Uhr

Fettdruck = Termine im Garten

5.9. / 12.9. / 19.9. / 26.9. / 3.10. / 10.10. / 17.10. / 24.10./31.10.2016 Kostenpunkt für je 9 Termine: 170 Euro

Anmeldung bis 4.4.2016 bei euluga gUG unter 030 36461135 oder mail@euluga.de

 

ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN

 

19.6. – 12-16:00 Teilnahme am Langen Tag der Stadtnatur

Wie auch die letzten Jahre sind wir dieses Jahr wieder am Sonntag vom langen Tag der Stadtnatur dabei, der von der Stiftung Naturschutz ausgerichtet wird und quer durch Berlin die Natur in der Stadt sichtbar werden lässt. Für TeilnehmerInnen des Tages bieten wir vier offene Führungen, jeweils ab 12, 13, 14 und 15 Uhr an.

19.6., ab 19:00 – Endlich mal wieder ein Konzert im Garten! Caravela, Afro-brasilianisch-portugiesische-Jazz-Kombo

13.6. ab 19:00 – Regionalgruppentreffen Mellifera e.V.

Die Regionalgruppe Berlin des mellifera e.V. (Verein zur wesensgemäßen Bienenhaltung) trifft sich regelmäßig im Prinzessinnengarten. Wer reinschnuppern mag ist herzlich willkommen, die Imker laden ein: “Wir haben für das Treffen kein Schwerpunktthema eingeplant, sondern wollen uns, da es in den vergangenen Wochen wieder viele Fragen rund um Schwärme und Schwarmthemen gab, mit Euch zur bisherigen Schwarmsaison dieses Jahr und Euren Erfahrungen austauschen. Falls Ihr weitere Themen und Fragen mitbringen möchtet, lasst es uns bitte wissen.” Bei Fragen oder für Informationen, bitte an bienen@prinzessinnengarten.net schreiben.

10.6., ab 18:00 – Externe Veranstaltung – Lesung von ‘Garden your city’ von Burkhard Bohne in der Mittelpunktbibliothek am Kotti

Burkhard Bohne, der Kräuterexperte aus Braunschweig, hat wieder ein Buch herausgebracht, welches zum Teil auch bei uns im Prinzessinnengarten entstanden ist. Am Freitag den 10.6. liest er ab 18:00 daraus vor, erzählt von der Kooperation mit unserem und anderen Gärten und lädt zusammen mit dem Prinzessinnengarten dazu ein, die neuen Hochbeete im Hof der Bibliothek zu bepflanzen.

Kräuter-Workshopreihe 2016 mit Burkhard Bohne

3ter Termin: 11.6., 15-18:00

Fotorechte: Kerstin Mumm

Blüten und Düfte – die Vielfalt unserer Kräuter Weitere Infos und Anmeldung unter Workshops.

Samstag, 7.5.2016, 11:00-18:00 – Pflanzentauschmarkt im Prinzessinnengarten, in Kooperation mit Social Seeds

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7.Mai, 12-18:00 – Mini-Auftakt-Festival von ReFashion-ReFood

Infos und Ablauf findet ihr unter Workshops.///Info and time table to be found here

Samstag, 16.4.2016, 15-18:00 erster Workshop der Kräuterworkshopreihe mit Burkhard Bohne

Foto: Kerstin Mumm

Weitere Infos und Anmeldung unter Workshops.

 Freitag, 25.9.2015, ab 14:00 – Gartenfest in der Gemeinschaftsunterkunft Marzahn-Hellersdorf

In einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn-Hellersdorf wurde vor einiger Zeit zusammen mit dem Prinzessinnengartenbau ein kleiner Bewohner-Garten angelegt, um Treffpunkt und Ausgangspunkt für Vernetzung zu sein. Zusammen mit dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf und dem PeWoBe finden hier kleine gemeinsame Aktionen statt. Am 25.9. wird es nun das große Gartenfest im Hof der Unterkunft geben, dass BesucherInnen einlädt am bunten Programm mitzumachen, sich kennenzulernen und zusammen für die große Gemüsesuppe zu schnibbeln. Ab 14:00 geht es los, wer kommen möchte ist herzlich eingeladen, die Adresse seht ihr auf dem Flyer. Bei Fragen gerne an gartenbau@prinzessinnengarten.net wenden.

Samstag, 26.9., ab 15:00 – Pinkelparty im Prinzessinnengarten – Öffentliche Glyphosat-Studie unterstützen

In einer deutschlandweiten Aktion werden Urinproben auf das Breitbandherbizid Glyphosat getestet um eine wissenschaftlich stichhaltige Datenbasis über die Belastung der Bevölkerung mit Glyphosatrückständen zu verschaffen. Ab Mitte September werden an zahlreichen Orten von Friesland bis zum Kaiserstuhl, in Städten wie Berlin, Dresden oder Freiburg große und kleine »Urinale«-Veranstaltungen stattfinden. Auch im Prinzessinnengarten kann man mitpinkeln, und zwar werden wir am 26.9. ab 15:00 eine Pinkelparty feiern, in der die Möglichkeit zur Einreichung kostenloser anonymer oder auch (mit 45 Euro Laborkosten verbundener) personifizierter Proben in die bundesweite Beprobung besteht. Die deutschlandweite Aktion wurde vom Bündnis ‘Ackergifte, Nein Danke!’ in’s Leben gerufen. für weitere Information, Hintergrundfragen oder Pressekontakte, bitte an sn@prinzessinnengarten.net wenden.

Aus der offiziellen Pressemitteilung vom 8.9.2015:

»Eine breite Datenerhebung über Glyphosat im Urin und in der Muttermilch ist längst überfällig«, sagt Leonie Sontheimer von der Kampagne »Ackergifte? Nein danke!«. »Da die zuständigen Stellen bislang keine Bereitschaft zeigen, aktiv zu werden, müssen wir die Sache eben selbst in die Hand nehmen. «Stichprobenartige Untersuchungen aus der jüngeren Vergangenheit lassen befürchten, dass ein hoher Anteil der Bevölkerung Deutschlands mit Glyphosat belastet ist. Die positiven Befunde scheinen unabhängig von Wohnort und Essgewohnheiten zu sein. Der BUND berichtet über Beobachtungen aus Argentinien, wo in der Umgebung der Anbaugebiete die Krebsraten steigen und Missbildungen und Gen-Defekte bei Neugeborenen sowie chronische Krankheiten zunehmen. Die Internationale Krebsforschungsstelle IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO hat kürzlich Glyphosat als »wahrscheinlich krebserregend für den Menschen« eingestuft. Die Experten der WHO vermuten, dass Glyphosat für Krebserkrankungen des Lymphsystems und der Lunge verantwortlich sein kann. Demnach wurde auch an Labortieren die krebserregende Wirkung nachgewiesen. Das bedeutet auch für die Tierwelt auf den Industrieäckern erhebliche Gefahr – und nicht zuletzt sind die wesentlichen Grundlagen der Ökosysteme von den Folgen der Pflanzengiftanwendung bedroht: der Boden, das Wasser, die Luft. Nichtsdestoweniger wird Deutschland als sogenanntes Berichterstatterland vermutlich noch in diesem Herbst die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der EU empfehlen. Wie zu vernehmen ist, plant Deutschland sogar, eine Anhebung der Grenzwerte um 70 Prozent zu empfehlen. »Wenn genügend Menschen fordern, dass Gifte in unseren Böden, Pflanzen und Tieren, auf unseren Tellern, in unseren Körpern nichts zu suchen haben, wird die Landwende möglich. Dazu muss die Empörung laut und virulent werden!«, so die bekannte Publizistin Ute Scheub in ihrem begleitend zur Kampagne veröffentlichten Buch »Ackergifte? Nein danke! – Für eine enkeltaugliche Landwirtschaft« (thinkOya, 2015, soeben in 2. Auflage erschienen).

Samstag, 3. Oktober, ab 12:00 – Kartoffelfest

Alljährlich ist es Anfang Oktober soweit: unsere ‘Sackkartoffeln’ sind erntereif: am liebsten ernten wir sie mit euch! Kommt vorbei ab 12:00 zum gemeinsamen Ernten, verkosten, und Herbstsonne genießen. Auch dieses Jahr wurden wieder unsere eigenen Zucht-Sorten vermehrt und wir sind gespannt wie sie sich gemacht haben. Zeitglich findet der letzte ReUse Tag des Jahres mit dem Besuch eines mobilen Apfelmosters statt, dank dem wir für die kommenden Monate wieder leckeren Apfelsaft aus Äpfeln anbieten können, die wir bei unserem alljährlichen Apfelsammeln in Brandenburg mitbringen.

Juni – September

Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

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Die Nachbarschaftsakademie ist eine neuartige Plattform des Lernens und Austauschens an der Schnittstelle zwischen nachbarschaftsorientierter Arbeit, Kunst, politischem Engagement und gesellschaftlicher Diskussion. In diesem Sommer startet die Nachbarschaftsakademie mit gemeinsamen Essen, Spaziergängen, Exkursionen aufs Land, Vorträgen, Filmen und einem Residency-Programm mit internationalen Gästen zum Thema Stadt Land Boden. Ausführlicher Programmkalender

10.09., 18 Uhr

Abschluss Nachbarschaftsakademie 2015, Präsentation Urban Gardening Manifest

In einem gemeinschaftlichen Schreibprozess haben einige GartenaktivistInnen Ende 2013 damit begonnen, eine gemeinsame Positionsbestimmung von nachbarschaftlich, sozial, ökologisch und politisch engagierten Gärten in der Stadt zu formulieren. Das daraus entstandene Manifest wurde inzwischen von mehr als 120 Initiativen unterzeichnet. Ausgangspunkt dieses gemeinsamen Diskussionsprozesses war zunächst der vielerorts spriessende Erfolg der neuen Gartenbewegung. In vielen Städten und Gemeinden sind in den vergangenen Jahren Gemeinschafts- und Interkulturelle Gärten selbstorganisiert und aus Initiativen von Unten entstanden (Beispiele finden sich auf der Berliner Gartenkarte).  Gleichzeitig gedeihen diese Gärten oft auf unsicherem Grund. Nicht selten sehen sie sich einem wachsenden Verwertungsdruck des Immobilienmarktes ausgesetzt oder werden von Politik, Werbung und Investoren vereinnahmt. Das Manifest versucht demgegenüber hervorzuheben, wer wir sind und was uns motiviert, gemeinschaftlich die Stadt zu beackern.Das Urban Gardening Manifest wird vorgestellt von Severin Halder (Allmende-Kontor), Kerstin Stelmacher  (Kiezgarten / Allmende-Kontor), Marco Clausen (Prinzessinnengärten / Nachbarschaftsakademie ) sowie Christa Müller und Karin Werner (beide anstiftung). Das Gespräch wird moderiert von Elizabeth Calderon-Lüning (common grounds / Nachbarschaftsakademie)Hier gibt es ein animiertes Video zum Manife

Dienstag, 15.9., ab 18:00 – „Vom Süden Lernen“ Urbanes Gärtnern, Ernährungssouveränität und Nachhaltige Entwicklungsziele

mit Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

Cuba nimmt in der Welt der Urbanen Agrikultur eine Sonderrolle ein. Durch die Blockade der USA und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war der Inselstaat nahezu vollkommen auf sich allein gestellt. Aus dieser Situation heraus wurden effiziente und innovative Systeme entwickelt, die auf einer nachhaltigen Ressourcennutzung und geschlossenen Stoffkreisläufen basieren und mittlerweile zu großen Teilen fähig sind, die Versorgung der Stadtbewohner_innen mit frischen Lebensmitteln zu gewährleisten. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft – sprich durch Anbau in privaten Gärten, Familienbetrieben oder Kooperativen – versorgt.

Vom 05. bis 28. September ist Reina Maria, eine Akteurin aus Cuba auf Einladung der Organisation EcoMujer, auf Austauschreise in Deutschland um von ihren Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Bereich zu erzählen, ihre innovativen Methoden und Ansätze mit uns zu teilen und deren Übertragbarkeit und erwartete Wirkungen in Deutschland mit uns zu diskutieren.

Ab 18:00 geht es auf der kleinen Bühne im Prinzessinnengarten los.

Mit dabei:

Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba, Ecomujer, Projektleiterin „Comida excelente“ – Setzlinge & Schüler_ innen: gemeinsam wachsen. Ein cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung.

Inken Müller, Berlin, Freundschaftsgesellschaft Berlin Kuba

Mitmachende der Umweltbildung im Prinzessinnengarten

Moderation: Elizabeth Calderon Lüning, Nachbarschaftsakademie

Freitag, 17. September – 17:00 – Film(chen) ‘Klimadetektiv’ und Gespräch

Knapp 15 Jahre alt ist ein kleiner Film namens ‘Klimadetektiv’, in dem Hans Boes (den einige vielleicht von unserer Fahrradwerkstatt kennen) als Detektiv dem Klimawandel nachgespürt hat. Er lädt ein zu einer Vorstellung des 20-minütigen Films, der nun schon fast als historisches Dokument gelten könnte, und einer kleinen anschließenden Gesprächsrunde über das, was sich seitdem verändert hat und das, was vielleicht immer noch so stehen bleiben kann, im 21ten Jahr der UN-Klimaverhandlungen. Eine Veranstaltung vom Heinrich-Platz TV e.V.///Im Prinzessinnengarten, Teilnahme kostenlos

Samstag, 5. September, ganztägig

Aktionstag zur Ausstellung ‘Bodenschutz Urban’

Wie wollen wir künftig mit der knappen Ressource Boden umgehen? Wie könnte eine bodenschonendere Stadtplanung zukünftig aussehen? Was kann jeder von uns zum Bodenschutz in der Stadt beitragen? Diese Fragen stellt der Aktionstag „Bodenschutz Urban“  in den Prinzessinnengärten in den Fokus. Die Ausstellung „Bodenschutz Urban“ wird hier zum ersten Mal öffentlich präsentiert und informiert über bodenrelevante Themen in unseren Städten. Anhand einer Fahrrad-Exkursion können Orte in Berlin entdeckt werden, die für den urbanen Bodenschutz relevant sind, und in praktischen Workshops kann Boden erlebt, diskutiert und selbst hergestellt werden. Die Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ richtet sich an alle, die mehr über die Böden in unseren Städten erfahren wollen. In anschaulicher Weise werden die Grundlagen von Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen nähergebracht, typische Stadtböden vorgestellt und die Belastungen von Böden in urbanen Räumen erläutert. In praktischen Experimenten und anhand von anfassbaren Erlebnisstationen können die Eigenschaften und Beeinträchtigungen der Böden in urbanen Räumen nachvollzogen werden. Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung und wird im Laufe der Jahre 2015 und 2016 in mehreren Gemeinden in Deutschland zu sehen sein. Die Eröffnung findet am 5.9.2015 im Rahmen des Aktionstags „Bodenschutz Urban“ in den Prinzessinnengärten statt.

Eine Veranstaltung des UFU (Unabhängiges Institut für Umweltfragen) in Kooperation mit den Prinzessinnengärten.

Samstag, 5. September, 15:00-18:00

Kräuterworkshop #4 mit Burkhard Bohne

Egal ob als Tee oder Gewürz, als Salbe oder Tinktur, die Kraft der Kräuter lässt sich vielfältig für uns Menschen nutzbar machen. An dem vierten Nachmittag steht die Verwendung von Kräutern im Mittelpunkt. Außerdem werden anstehende Arbeiten für den Kräutergärtner im Herbst und Winter großes Thema sein. Teilnahme kostenlos, Anmeldung unter diesem Link

Donnerstag, 27. August, 19-21 Uhr

Die aktuelle Klimadebatte zwischen Urban Gardening, Widerstand gegen den Kohleabbau und dem nächsten Klimagipfel. Öffentliches Gespräch mit Sybille Bauriedl in der Nachbarschaftsakademie

Bild: ende-gelände.org

Unter dem Motto „Ende Gelände!“ haben im August diesen Jahres etwa 1600 Menschen am Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier teilgenommen und für einen symbolischen Moment die Kohlebagger lahmgelegt. Im Aufruf  hiess es, bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris würden Regierungsvertreter*innen in einer Endlosschleife ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klaffe eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Anlass genug, um die Frage der Handlungsmöglichkeiten angesichts einer der größten sozialen und ökologischen Herausforderung unserer Zeit auch in der Nachbarschaftsakademie aufzugreifen.

Donnerstag, 20. August, 19-20 Uhr

Präsentation: Urbane Commons – Eigentum, Zugänglichkeit und Teilhabe and öffentliche Flächen und Räumen 

Mit Paula Z.Segal (596 acres, New York) und Anna Heilgemeir (Berlin). Eine  Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten.

22. August, 11-15 Uhr

ZEN_LAB5: Das leere Feld bestellen — Urbanes Gärtnern und ZenZen_Lab5.docx

Auf die Frage, was Zen eigentlich sei, sagte ein Zen-Meister im alten China: “Das leere Feld bestellen”.

In diesem Bild drückt sich aus, was Zen und urbanes Gärtnern verbindet: Die Wertschätzung unserer inneren und äußeren Natur; der Versuch, beide zu pflegen und zum Blühen zu bringen.

An diesem Tag werden wir im Prinzessinnengarten gemeinsam meditieren und gärtnern. In beide Praktiken wird es Einführungen geben, und am Ende können wir uns darüber austauschen, was wir erfahren und gelernt haben.

Mit “Das leere Feld bestellen” ist Akazienzendo zu Gast im Prinzessinnengarten.

Montag, 10. August, 21-23 Uhr

Filmabend  “From Misery to Happiness: On the History of Social Housing and Land Settlement”

Les maisons de la misere, Henri Storck, B 1937, 30′ Missing Green, Anne Maree Barry, IR 2013, 14′ Settlers in England, Ian Nesbitt, UK 2015, 32′

Les maisons de la misere
Les maisons de la misere
Missing Green
Missing Green
Settlers in England
Settlers in England

Die Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung in Stadt und Land wird präsentiert von Florian Wüst.

Eine  Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

Samstag, 8. August, 13:00-18:00

Vorstellung und gemeinsames Waste-Cooking: The Real Junk Food Berlin

Aus der projekteigenen Ankündigung:

Kommt und geniesst köstliches Essen, trefft Freunde und unterstützt einen guten Zweck.

Das The Real Junk Food Project: Berlin ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich gegen die gravierende alltägliche Lebensmittelverschwendung einsetzt.

Der Ansatz des Projektes ist es, aussortierte Lebensmittel einzusammeln, welche von Supermärkten und Restaurants nicht mehr verwertet werden oder aufgrund von z.B. optischen Mängeln nicht mehr verkauft werden können, aber trotzdem noch vollkommen genießbar sind. Die Lebensmittel werden dann von erfahrenen Köchen in hochwertige, gesunde und schmackhafte Gerichte verarbeitet und Bedürftigen sowie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Gäste aus allen Schichten und Hintergründen sind willkommen.

Am 8. August veranstalten wir einen Kickoff-Event in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz an der kleinen Küche (hinter dem Infocontainer).

Unterstützer sind herzlich willkommen mit uns gemeinsam ab ca. 9:00 zu kochen und zu schnippeln, ab 13:00 soll das Mittagessen stattfinden.

Samstag, 8. August, 11-15 Uhr

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Investigativer Workshop: Urbane Commons – Where is the commons hiding in Berlin?

Mit Paula Z.Segal (596 acres, New York), Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg (Berlin). Eine  Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten.

Anmeldung unter: nachbarschaftsakademie@prinzessinnengarten.net

Samstag, 8. August

5. Stadthonigfest

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Freitag, 7. August, 19 Uhr

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Zukunft der Nahrungsmittel Versorgung in der Bio-Region* Berlin-Brandenburg

Wir präsentieren die Ergebnisse der Erkundungen zu der Frage, wie wird die Lebensmittelproduktion und Versorgung der Bioregion Berlin-Brandenburg in Zukunft aussehen. Im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie haben Brett Bloom, Åsa Sonjasdotter und Marco Clausen eine Interviewreise durch urbane Gärten in Berlin und landwirtschaftliche Betriebe in Brandenburg unternommen. Wir haben kleine familiär oder kollektiv geführte Höfe ebenso wie mehrere hundert Hektar große landwirtschaftliche Betriebe besucht und mit GartenaktivistInnen unterschiedlicher Generationen in der Stadt gesprochen. Fragen wurden aufgeworfen nach Nahrungsmittelsouveränität, Landgrabbing, dem Arbeiten mit Pferden, der Sorge um den Boden, dem Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft in der Region oder der Solidarität mit kleinbäuerlichen Bewegungen weltweit. Angestoßen wurde die Arbeit an Erzählungen, die einen Ausblick eröffnen auf eine Zukunft ohne fossile Energieträger. Die Zwischenergebnisse dieser Gespräche werden wir in Form einer kleinen Publikation auf der Veranstaltung verteilen. Sie soll den Auftakt bilden zu einer Vertiefung von Kooperationen und Diskussionen zwischen Stadtbewohnern und Bauern und Bäuerinnen in der Region.

Veranstaltung in Englisch mit deutscher Flüsterübersetzung. Weiter Informationen hier / information about this event in english

Freitag, 7. August, 20 Uhr

PAULA SEGAL, ANNA HEILGEMEIR & ENRICO SCHÖNBERG: Discovery of the Urban Commons / Erkundung urbaner Gemeingüter

„Dieses Land gehört Euch!“An den Zäunen Hunderter New Yorker Brachflächen war dieser Satz zu lesen. Paula Z. Segal und ihre Initiative 596 Acres hatten mit solchen Plakaten öffentliches Eigentum markiert. Die gelernte Juristin hatte dazu Daten aus ansonsten nur kostenpflichtigen Katastern gesammelt. Mit dem Publikmachen dieser Informationen auf der Straße sollten den jeweiligen AnwohnerInnen nicht nur verdeutlicht werden, was ihnen zusammen gehört, sondern sie sollten darüber hinaus ermuntert werden, sich dieses gemeinschaftliche Eigentum wieder anzueignen.

Zusammen mit Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg wird Paula Z. Segal im Rahmen ihrer Residency in der Nachbarschaftsakademie Workshops, Gespräche und Exkursionen vornehmen. Bei der Auftaktveranstaltung wird sie über ihre Arbeit in New York berichten und das Berlin-New Yorker Erkundungsteam wird Programm und Methoden der nächsten Wochen vorstellen.

Die Workshops finden am 8. und 15. August, die Exkursion am 17. August statt. Mehr hier

Anmeldung unter: nachbarschaftsakademie@prinzessinnengarten.net

Donnerstag, 6. August, 19 bis 20:00 Uhr

Öffentliches Gespräch mit Christopher Dell zu urbanem Aktivismus und Planung

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Christopher Dell ist laut Reclam Jazzlexikon nicht nur der führende Vibraphonist Europas, sein Interesse gilt auch Praxen und Organisationsverläufen der zeitgenössischen Stadt. An der HafenCity Universität Hamburg initiierte er mit anderen das Forschungsprojekt Universität der Nachbarschaften (UdN). Dell ist Leiter des ifit, Institut für Improvisationstechnologie, Berlin. Er lehrte u.a an der Architectural Association, London, der University of the Witwatersrand Johannesburg, der Columbia University New York und der Academie for Bouwkunst, Arnhem.

Dell wird an diesem Abend, moderiert vom Mitgründer der Nachbarschaftsakademie und des Prinzessinnengartens Marco Clausen, über Fragen des urbanen Aktivismus reden.

Dienstag, 4. August, 20-22 Uhr

Film: Città del cavolo  – Gemeinschaftsgärten in Mailand und Berlin

Dreharbeiten zu "città del cavolo" im Prinzessinnengarten
Dreharbeiten zu “città del cavolo” im Prinzessinnengarten

Eine  Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

25.7., 17-20:00 – Klimadinner im Prinzessinnengarten

Kochen und Klima schützen. Was hat das miteinander zu tun? Wir laden euch ein, mit uns zu schnippeln und zu brutzeln, zu essen und zu diskutieren. Im Rahmen unseres Klimadinners könnt ihr ein selbst erdachtes Menü zubereiten und den Zusammenhang zwischen individuellem Lebensmittelkonsum und globalem Klimawandel entdecken. Prinzessinnengarten, zusammen mit dem Klimafrühstück-Team vom KATE e.V.

25.7., 15:00-18:00 – Dritter Kräuterworkshop mit Burkhard Bohne

25.7., 15:00 Uhr – Lesung: Die Gartenwelt des Wilm Weppelmann

Von schwimmenden Kleingärten und anderen wilden Parzellen: “Wilm Weppelmann (Münster) ist Künstler und Gärtner aus Leidenschaft. Die Grenzen zwischen beiden Tätigkeitsfeldern sind in diesem Fall nicht zu bestimmen. Man kann sagen, sie wurden ausgefranst, um dann neu ineinander verwoben zu werden. Wilm Weppelmann ist kein Mensch der binären Oppositionen. Wenn es zwei Möglichkeiten gibt, entscheidet er sich konsequent für die dritte – also Garten in allen Dimensionen.” Wandermagazin April 2012. Auf der Gartenbühne, Teilnahme kostenlos

 11.7., 10:00-22:00 – ReFashion ReFood Festival (betahaus) im Prinzessinnengarten

Die zweitägige Veranstaltung startet am 10.7. im betahaus und beeinhaltet Gespräche und Austausch zu kreisläufigem Wirtschaften und kreativem Umnutzen. Das jährlich stattfindende Festival sieht sich als Plattform für Nachhaltigkeit, Austausch und Kreativität. Am Samstag den 11.7. wird es von Morgens bis Abends Workshops im Prinzessinnengarten geben, zu Themen des nachhaltigen und kreativen Umgangs mit Mode und Lebensmitteln, mit dabei zum Beispiel Seide färben mit Gemüseresten///großer Kleidertausch///veganes Street-Food///Schnippeldisko mit Slow Food Youth///DIY Gartencocktails zu später Stunde///Upcycling Schmuck//etcetc. Mehr unter ReFashion ReFood.

 3.7., 20:00-22:30 – MKS Room: Screening Film ‘Taste the Waste’ mit Regisseur Valentin v. Thurn/Ugly Fruits/Musik: James Tufts

Ein Abend mit Film und Musik von James Tufts: MKS Room veranstaltet im Prinzessinnengarten ein Screening vom wohl berühmtesten Film über Lebensmittelverschwendung: Taste the Waste. Regisseur Valentin von Thurn begleitet den Abend vor Ort, mehr Infos über Teilnehmende und das Event findet ihr unter diesem Link. Teilnahme kostenlos

10.6.-1.7. Botanical Drawing Workshops with Mira O’Brien

 

“Learn techniques for botanical illustration in this workshop held in collaboration with the Prinzessinnengarten.  Inspired by the tradition of Naturalists, who recorded specimens through detailed paintings and drawings, we will explore the fauna of Kreuzberg. On Saturdays we meet in the garden and work out in the field. A plant-expert at the Prinzessinnengarten will share information with us about specific plants, and these notes can later be incorporated into the illustrations. On Wednesday evenings we meet in the studio, where we will focus on learning new techniques and finishing up works started in the field. We will continue working from observation even in the studio, working from collected specimens.” Mehr Details und Anmeldungen hier

Sonntag, 28. Juni, 15:00 bis 20:00 Uhr

Abschlusspräsentation Design for the Living World: Leben mit Wasser und Boden

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Eine Erkundung in der Nachbarschaft zu Wasser und Boden im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie:

Die Klasse Design for the Living World präsentiert in einem Spaziergang durch die Nachbarschaft und beim gemeinsamen Essen die Ergebnisse ihres zweiwöchigen Forschungsprojektes zum Thema Wasser und Boden. Diese beiden Elementen sind für unsere Existenz entscheidend. Dennoch scheinen wir ihr endloses Vorhandensein als eine Gegebenheit nicht in Frage zu stellen. In ihren Untersuchungen, in denen sie sich unter anderem mit Rechtsanwälten, BaumaktivistInnen, Initiativen zur Schwimmbarmachung der Spree und BetreiberInnen von ökologischen Grauwasserfilteranlagen ausgetauscht haben, ist die Klasse den politischen und sozialen Fragen von Wasser und Boden auf den Grund gegangen und dies auf der Ebene der Stadt, der Nachbarschaft und auf persönlicher Ebene.

Back- und Sauerteigkollektiv im Prinzessinnengarten

Das Brotback und Sauerteig-Kollektiv des Prinzessinnengarten greift die Tradition des Dorfbackofens wieder auf, in dem die Dorfgemeinschaft früher gemeinschaftlich ihr Brot gebacken hat. Zur Abschlusspräsentation von Design for the Living World wird der Lehmofen im Prinzessinnengarten angeheizt, gemeinsam Brot gebacken und mit selbst gemachter Kräuterbutter gereicht.

Ablauf

15 Uhr Spaziergang durch die Nachbarschaft zum Thema Wasser und Boden

17 Uhr Anheißen unseres Lehmofens und Vorstellung des Back- und Sauerteigkollektivs im Prinzessinnengarten

17:30 − 20:00 Uhr Gespräch und Austausch mit Design for the Living World

29. Juni, 20-23:00 Uhr

Bizzim ist überall: Bauspekulanten, Stadtzerstörer und das Dragonergelände

Filmvorführung und Führung über das sogenannte Dragoner-Areal

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Erster Abend der Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung in Stadt und Land, die von Florian Wüst kuratiert wird.

20:00 Uhr Führung über das Gelände

Ab 21 Uhr. “Wir schaffen Wohnstätten” BRD 1953, 22′ “Flöz Dickebank” BRD 1975, 67

Die beiden Filme dokumentieren die Geschichte des westdeutschen Arbeiterwohnungsbaus aus unterschiedlichen Perspektiven: Vom Wiederaufbau und städteplanerischen Innovationen nach 1945 bis zum Kampf einer MieterInneninitiative Mitte der 1970er Jahre gegen den Abriss einer der ältesten Zechensiedlungen des Ruhrgebiets. Ausführliche Filmbeschreibung

Ort: Sogenannten Dragoner-Gelände, Mehringdamm Ecke Obentrautstraße

Der Idee wechselseitiger nachbarschaftlicher Hilfe verpflichtet, haben wir die Filmvorführung vom Prinzessinnengarten auf das Areal der ehemaligen Dragoner Kaserne hinter dem Finanzamt Friedrichshain-Kreuzberg verlegt. Es handelt sich um einen der letzten großen innerstädtischen Freiräume, auf dem eine nachbarschaftliche Initiative derzeit die Idee 100% bezahlbarer Wohn- und Gewerbemieten entwickelt und die drohende Privatisierung zum Höchstgebot zu verhindern versucht.

Eine Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten in Kooperation mit dem Bündnis Stadt von Unten sowie den GeländemieterInnen und den BetreiberInnen des Gretchen Clubs

Donnerstag, 25.6., 19-21:00 Uhr

Konvivialismus meets Urban Commons

Über 40 französische Intellektuelle haben 2013 im »Manifeste Convivialiste« nachdrücklich für eine andere „Kunst des Zusammenlebens“ plädiert. Nur mit einem solchen Umdenken, das Ideen der Gabe und Gegebengabe im Austausch mit der Natur, der Fürsorge und einer solidarischen Ökonomie umfasst, liesse sich den globalen Problemen des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise noch begegnen. Wie sind etwa Formen der Zusammenarbeit möglich, so wird unter anderem in dem Manifest gefragt, die es möglich machen, einander zu widersprechen, ohne einander niederzumetzeln. Im Rahmen der Nachbarschaftsakademie stellt der Kultursoziologe und Mit-Herausgeber der deutschen Fassung Frank Adloff  das „Konvivialistischen Manifest“ vor und tauscht sich mit dem Commons-Experten Johannes Euler zu Schnittmengen mit der Idee der Allmende aus.

Eine  Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten, kuratiert und moderiert von der anstiftung

24. Juni

Ernährungssouveränität – Gärten als Orte für sozialen Wandel/Food sovereignty – gardens as drivers for social change

Gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung, Nyéléni, Slow Food Deutschland und den Prinzessinnengärten///The discussion will take place in English, we try to offer translation in the languages needed

Ernährungssouveränität setzt Einflussnahme auf die Bedingungen und Gestaltung der Produktion unserer Lebensmittel voraus. Diese Ermächtigung kann nur stattfinden, wenn Wissen und Erfahrung auf politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen stoßen, in denen nachhaltige Netzwerke der Lebensmittelproduktion aufleben können. Gärten und Gartenprojekte übernehmen oft eine Pionierrolle in verschiedensten Regionen der Welt, in denen Beispiele gelebt werden können, Lernen stattfindet oder soziale Netze wachsen, die als Katalysatoren die Ernährungssouveränität stärken können. Wir stellen an diesem Abend verschiedene Projekte vor, welche sowohl die Ernährungssouveränität in Zeiten industrialisierter Landwirtschaft, aber auch in Krisenregionen thematisieren, die die Verbindungen von Flüchtlingspolitik und Lebensmitteln aufzeigen oder auch zum Ziel haben, mit Schulgärten Bewusstsein und Fähigkeiten für nachhaltige und selbstermächtigte Ernährungsweisen zu schaffen.///Food sovereignty requires influence on the diverse layers and creation of our food production system. This empowerment can only take place when knowledge and experience meet a political and societal frame in which sustainable food networks can thrive. Gardens and garden projects often pave the ground for such networks, as catalysts for learning, exemplary action and social networking which can all enhance food sovereignty. Our event hosts different projects which focus on food sovereignty through their garden projects through different lenses, whether in times of conflict, in the age of industrialized agriculture or through school gardens that enhance consciousness and skills toward food sovereignty.

Dienstag, 23. Juni, 19-20 Uhr

INLAND mit Fernando García-Dory

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Der spanische Künstler Fernando García-Dory stellt seine kollaborative Plattform INLAND vor. Diese erforscht Fragen von Territorien, Geopolitik, Kultur und Identität zwischen Stadt und Land. Zu García -Dorys Arbeiten über ländliche Räume gehört seit 2004 auch der Aufbau einer Hirtenschule in Spanien. Gemeinsam mit ihm wollen wir im Rahmen der Nachbarschaftsakademie über ähnliche Formen des Austausches zwischen Stadt und Land und zwischen künstlerischen und landwirtschaftlichen Praktiken in Berlin und Brandenburg nachdenken. Eine Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

Montag, 15. Juni, 19:00 Uhr

Ernährt uns die Landwirtschaft vor den Toren Berlins?

Immer mehr Menschen wollen wissen, wo ihre Lebensmittel eigentlich herkommen und wie und von wem sie angebaut werden. Viele, gerade auch in Berlin, wünschen sich inzwischen frische Produkte auf den Tisch, die nicht nur biologisch angebaut werden, sondern auch direkt vom Bauernhof um die Ecke kommen. Aber gibt es sie eigentlich in der Region, die Vielzahl kleiner und unabhängiger ökologischen Betriebe, die uns täglich frische und handwerklich verarbeitete Produkte bringen könnten? Wie lassen sich Stadt-Land-Beziehungen neu denken, direkte Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern herstellen und gleichzeitig noch faire Preise zahlen? Die Bürgergenossenschaft Ökonauten steht für die Vision einer neuen, gemeinschaftlich organisierten Landwirtschaft in Berlin-Brandenburg und stellt ihr Konzept vor, wie sich  jede und jeder für eine andere Landwirtschaft engagieren kann.

Eine Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

Samstag, 13. Juni, 19-20 Uhr

What to do when Utopia hits the Wall of the Present?

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Öffentliches Gespräch mit Atelier d’architecture autogérée aus Paris über das vielbeachtete Pilotprojekt R-Urban in Colombe und die derzeitigen Auseinandersetzungen mit Politik und Verwaltung. Eine Veranstaltung der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

Donnerstag, 11. Juni, 17:30 – 21:00 Uhr

Auftakt Nachbarschaftsakademie

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Baumpflanzaktion am Moritzplatz 1984

Die Nachbarschaftsakademie ist eine offene Plattform für Wissensaustausch, kulturelle Praxis und Aktivismus in Stadt und Land. Wir stellen Programm, Beteiligte, Idee dieser selbstorganisierten Akademie vor. Im Rahmen der Nachbarschaftsakademie laden wir über den Sommer 2015 Stadt-AktivistInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, VertreterInnen von Initiativen und Forschende ein, die sich mit Fragen der urbanen und ländlichen Resilienz, der Gemeingüter, der Bodenpolitik und des sozialen Wohnens beschäftigen werden. Der Auftakt fängt an mit einem Spaziergang durch die Nachbarschaft und Führungen bei Kotti&Co (17:30) und im Kreuzbergmuseum (18:30). Ab 20 Uhr sind wir im Prinzessinnengarten am Moritzplatz, essen gemeinsam und stellen das Projekt vor. Mehr zum Auftaktabend der Nachbarschaftsakademi

6.6.,  15:00-17:00

Teil Zwei Kräuterworkshop mit Burkhard Bohne

Infos und Anmeldung findet ihr unter Workshops.

6.6.2015 -14:00-18:00 - Weltweites Bienensterben: Wechselwirkungen zwischen industrieller Landwirtschaft, Artenvielfalt und nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion

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Der erste Teil des Workshops wird ein Gang durch den Prinzessinnengarten sein, in dem es etwas über die Bienen (Wild- und Honigbienen) und ihre wichtige Funktion als Bestäuberin von Obst- und Gemüsepflanzen zu erfahren gibt und welche Rolle sie dadurch in unserer Ernährungsökologie spielen. Danach werden wir eine kurze Pause mit Erfrischungsgetränken einlegen, um dann ganz praktisch einen Einblick in die Welt der Bienen zu erhalten. Dabei werden uns zwei Imker des Prinzessinnengartens, Rainer Kaufmann und Heinz Risse, an den Völkern selbst die Welt der Biene zeigen und erklären. Die Teilnahme ist kostenlos, aber auf 25 Personen beschränkt.  Wir bitten daher um Anmeldung unter: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

1.6. Offener Austausch Ernährungsratschlag für Berlin

Wir treffen uns im Prinzessinnengarten, um gemeinsam über eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie für Berlin und Umland zu diskutieren. Mit der Idee eines Ernährungsrat(schlag)s wollen wir den Austausch zwischen den vielfältigen Akteuren des Ernährungsspektrum fördern und ein großes, übergreifendes Netzwerk bilden, das Visionen, Konzepte und Forderungen entwickelt und diese wirksam in die Öffentlichkeit und letztlich auch in die Politik bringt. Es laden ein die AG Stadt und Ernährung und das INKOTA-netzwerk. Gastgeberin ist  die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

30.5. Chili Workshop mit Volker Tripp

Infos findet ihr unter Workshops.

30.5. DIY Fermentations Limo//EnglishGerman Workshop

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Genauere Infos und Anmeldung unter Workshops.///Info and registration to be found here.

*19.5. – 19:00 -Enlivement. Kulturen der Lebendigkeit: ein Manifest für das Anthropozän (Vorstellung des Manifestes und anschließende Diskussion)

*2.Mai, 11-18:00 – Der 5. PflanzenTauschMarkt im Prinzessinnengarten in Kooperation mit Social Seeds & ReUse Markt #1 2015

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Freitag, 17.10., 15 bis 21 Uhr:  PRINZESSINNENGARTEN 2009-2018

Das Gartenjahr endet, der Prinzessinnengarten macht weiter! Wir feiern am Freitag (17.10.) den Saisonabschluss und die Vertragsverlängerung bis 2018 am Moritzplatz Seit Juni 2009 haben wir am Moritzplatz gemeinsam mit vielen, vielen helfenden Händen eine ungenutzte und zugemüllte Brachfläche in einen blühenden urbanen Garten verwandelt. Im Sommer 2012 hiess es dann, diese stadteigene Fläche solle, wie viele andere Liegenschaften auch, meistbietend an einen privaten Investor verkauft werden. Es drohte das Aus für den Garten. Daraufhin haben sich 30.147 UnterstützerInnen für die Kampagne “Wachsen lassen!” eingesetzt und damit dazu beigetragen, dem Prinzessinnengarten eine Zukunt auf der fußballfeldgroßen großen Fläche am Moritzplatz zu ermöglichen (mehr dazu hier). Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal Euch allen für die Unterstützung. Inzwischen wurde die Fläche vom Liegenschaftsfonds an den Bezirk Friedrichshain-Keuzberg rückübertragen. Vor wenigen Tagen haben wir mit dem Bezirk einen Pachtvertrag für den Prinzessinnengarten bis Ende 2018 abgeschlossen. Das und die zurückliegende Gartensaison 2014 wollen wir zusammen mit Euch feiern.

08.10. Tagung  “Urban Gardening: inklusives Wirkungspotenzial städtischer Gemeinschaftsgärten”

Veranstaltet von  Common Grounds e.V. (Berlin), Gemüsewerft (Bremen) und Prinzessinnengarten (Berlin); Programm als PDF zum herunterladen

4.10. Jährliches Kartoffelfest

Dieses Jahr wollen wir unsere neuen Züchtungen mit euch ausgraben, verkochen und ihnen passende Namen geben. Kinder wie immer sehr willkommen, wer die Ernte gleich mitnehmen will und mithilft kann das zum halben Preis tun

3.10  “Der Beitrag von Urban Gardening zur Sensibilisierung für die kleinbäuerliche Landwirtschaft”; rbeitsgruppe von Robert Shaw (Prinzessinnengarten) und Christa Müller (Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis) auf dem “Wir haben es satt!”-Kongress (2.-5.10.)

30.9. – 2.10. Vortrag von Marco Clausen (Prinzessinnengarten) im Rahmen der der Tirana Architecture Weeks und mehrtägiger Workshop mit Studierenden an der Polis-University; unterstützt vom Goethe-Institut Tirana

27.9. “Urban Greening”, Vortrag Marco Clausen (Prinzessinnengarten) am Goethe-Institut-Kairo. Austausch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Kairo.

25.9. Vortrag “Urban Gardening” an der German University Cairo / Introduction to Urban Design

19.9. “Bohnenzeit!” / Lernküche Prinzessinnengarten

Wir ernten und kochen mit euch die verschiedensten Bohnen des Gartens gar, erzählen über ihre Geschichte und was man gegen ihre Nebenwirkungen tun kann. Mit Roos Versteeg, Robert & Svenja. Keine Anmeldung erforderlich, die Bohnen freuen sich aber auch über Spenden! Bei Nachfragen: sn@prinzessinnengarten.net

 19.-21.9. fieldworks agrikulturforum

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Offen für alle Interessierten: Vom 19. bis zum 21. September 2014 werden im Prinzessinnengarten die Zwischenergebnisse des partizipativen Forschungspprojektes “Fieldworks” gezeigt und zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Zwei Gruppen – eine in Berlin, eine in Cotonou (Benin) – sind der Frage nachgegangen, wie kann eine zukunftsfähige regionale Landwirtschaft aussehen. Auf dem “AgriKulturForum” gehen ExpertInnen und die FieldWorkerInnen Fragen nach wie: Wie können wir unser Ernährungssysteme gestalten, damit wir der globalen Verantwortung gerecht werden? Welche Konzepte und Ideen gibt es dazu? Welche Rolle spielen die Verbraucherinnen und Verbraucher? Wie kann globale Nachhaltigkeit aussehen? Was können Deutschland und afrikanische Länder voneinander lernen? Zu einer “Informellen Akadmie” und zu Workshops sind alle Interessierten eingeladen, um von Praktikern aus dem Feld und den Teilnehmenden der Forschungsgruppen mehr zu erfahren über Solidarische Landwirtschaft, Lebensmittelverschwendung, Nahrungsmittelsouveränität, urbane Landwirtschaft, Permakultur und vieles mehr. Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrkosten können nach einer vorherigen Anmeldung für den Besuch der gesamten Veranstaltung erstattet werden. Die Gartenküche des Prinzessinnengartens kocht aus biologischen, regionalen und saisonalen Produkten. Anmeldung und weitere Informationen finden sich auf der Comenga-Seite (Ablaufplan INFORMELLE AKADEMIE als PDF)

13./14.9. Mülltour durch das FEZ mit Prinzessinengarten & Wurmkiste erschaffen mit der Material Mafia

11.9. “Bio kann jeder” Workshop zum Thema Bioessen in Kitas und Schulen

6.9. Chöre LaChorDi und Donni Sò singen gemeinsam mehrstimmige Lieder der Emigration: Partenze Canto e Terra – Lieder der Erde; unter der Leitung von Annunziata Matteucci

30.08. Screening of 2 short-documentaries about Indigenous Rights / Resistance in Brazil – The Munduruku Indians: Weaving Resistance (2014, 25 min, english sub)

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