Online: DIGNIDAD by Michelle Teran

Last year in Nachbarschaftsakademie we made a workshop with Michelle Teran on the topic of Reclaiming the City and showed her documentary DIGNIDAD/DIGNITY. You can watch the film about strategies of recuperation in times of crisis now online. Recuperation, in a literal sense, means the recovery or regaining of something. The film focuses on “La Dignidad,” a residential building in Mostoles, a suburb of Madrid. The building was constructed during the real-estate boom but never occupied after the property market collapsed following the Spanish financial crisis starting in 2008. Housing activists from Stop Desahucios (Stop Evictions) in Mostoles took over the building in June 2014, and christened it “La Dignidad.” The activists made the decision to take over the building when they realized that more and more people coming to the weekly housing assemblies were either already homeless or were about to be evicted the following week.  More information you’ll find on Michelle Teran’s website ubermatic.org

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MAZI: Lokale Digitale Netzwerke

The Conversation published an articel on the Mazi-Project in the Nachbarschaftsakademie: How to build a more organic internet (and stand up to corporations)

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Bild: Andreas Unteidig

For more information about this DIY network see below or go to berlinmazi.net

The Mazi-Project

Within the European MAZI-network, we seek to support and amplify  alternatives to  corporate, top-down implemented and centralized internet architectures. We work on the development of counter-proposals, by connecting academia with urban activism in four different pilot studies across Europe.

In Berlin, the Design Research Lab of the University of the Arts is partnering with the asoziation common grounds and the Neighborhood Academy within Prinzessinnengärten. At Berlin‘s Moritzplatz, we are testing how affordable and open hardware together with open source knowledge can act as a toolkit, enabling local communities to create their very own “internet outside the internet”, and to employ network technology beyond the prescribed application of Facebook or Google.

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Bologna – Laboratory for Urban Commons?

Marco Clausen / URBAN CHANGE TALK / Statement / Stage from witja frank l|l filmproduktion on Vimeo.

Auf Einladung von Actors of Urban Change und der Urban Research Group – Urban Commons haben wir zusammen mit VertreterInnen des LabGov in Rom, des Urban Centers in Bologna und der Urban Research Group Bologna als ein Labor für urbane Gemeingüter diskutiert. Mehr zu dem Abend im taz-Café findet Ihr / More information about the discussion on urban commons you find here

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Unser neues Büro: der Ableger

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Wir haben ein neues Büro gefunden! Nach zwei Jahren hoch am Kottbusser Damm sind wir nun endlich wieder in Laufnähe des Gartens zu finden, und zwar in der Oranienstraße 45, wo zuvor das Likörchenkollektiv Tante Horst jahrelang ansässig war. Hier möchten wir nicht nur buchhalterisch tätig sein, sondern den Raum auch als Seminar- und Nachbarschaftsraum zugänglich machen. Neulich waren wir noch auf Namenssuche, mittlerweile wurde der neue Name gefunden: Ableger. Danke an alle, die sich bei der Namensfindung beteiligt haben! Falls ihr Fragen oder Ideen habt, schreibt gern an sn@prinzessinnengarten.net

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Ausschreibung ReUse Möbel die Zweite

Da die erste Runde recht kurzfristig war und wir uns freuen würden, wenn noch mehr tolle Entwürfe eintrudeln gibt es nun eine zweite Runde der ReUse Möbel Ausschreibung. Jede/r ist herzlich eingeladen einen oder mehrere Entwürfe für Stühle, Tische oder Lampen aus ReUse Materialien einzureichen, die genauen Rahmenbedingungen findet ihr hier, in der Ausschreibung.

Bei Fragen wendet euch bitte an Sarah, sie erreicht ihr unter 0163 4361889 oder smo@prinzessinnengarten.net. Sie kann euch auch die Materialliste schicken, in der ihr schon mal sehen könnt, welche Materialien wir zur Verfügung stellen können.

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ReUse Möbel Vorstellung

Noch nicht komplett renoviert, schon hatte unser neues Büro in der Oranienstraße 45 seine zweite Veranstaltung. Im Rahmen des Re:Move Projektes hatten wir eine kurzfristige Ausschreibung für Büroeinrichtung herausgegeben, am 16.12. wurden die Ergebnisse präsentiert. Der Hauptfokus lag auf Lampen, die aus häufig und zuverlässig beziehbaren Restmaterialien bestehen. Weitere Kriterien wie effiziente Leuchtstoffe, Bauzeit und Schwierigkeitsgrad gingen mit in die Wertung ein. Die Ergebnisse können ab Januar in unserem neuen Büro, Oranienstraße 45 (ehemaliges Tante Horst) besichtigt werden.

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Der Re:Move Blog

Auf diesem Blog erfahrt ihr in der nächsten Zeit Neuigkeiten des Re:Move Projektes.
Was das eigentlich für ein Projekt ist und warum wir es ins Leben gerufen haben:

Kreisläufige Ressourcennutzung im urbanen Raum ist eine der zentralen ökologischen Herausforderungen. Es gibt immer mehr Initiativen, die sich mit der Wieder- und Umnutzung von Rohstoffen auseinandersetzen und verschiedene Wege aus unserer Verbrauchs und Wachstumskultur, hin zu sozial und umweltverträglichen Rohstoffkreisläufen aufzeigen. Doch die verlässliche Verfügbarkeit von Restmaterialien in größerem Rahmen ist häufig nicht gegeben, da organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen unklar sind.

Um diesen Umstand zu ändern haben wir, zusammen mit dem Verbund offener Werkstätten und der anstiftung, das Re:Move Projekt gestartet. Wir planen mit diesem Projekt den Aufbau funktionierender Netzwerke zur sinnvollen Umverteilung von ehemaligen Restmaterialien hin zu NutzerInnen, die daraus neue Projekte und Ideen mit Materialien ausstatten können. Somit möchten wir einerseits zur Ressourcenschonung beitragen und andererseits tollen Projekten mit Materialbedarf helfen, preiswerte, hochqualitative und nachhaltige Materialien zu beziehen. Des Weiteren ist ein Ziel des Projektes, konkret und breit umsetzbare Nutzungen von Restmaterialien zu entwerfen, zu testen und diese breit verfügbar zu machen, um die Nutzung ehemals entsorgter Materialien alltagstauglicher zu machen.

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Der BlackPott kommt

Der BlackPott ist Hauptdarsteller des ersten größeren Projektes im Rahmen des ReMove Netzwerkes. Auf Basis des BlackPott führen wir ein Mehrwegbecher-Pfandsystem ein, das auf bereits vorhandenes Material zurückgreift und somit Müll reduziert. Einweg-Coffee to go-Becher belasten in Herstellung und Entsorgung zunehmend die Umwelt, in Berlin allein fallen täglich 460.000 Becher an, laut BSR sind 60% des Inhalts innerstädtischer öffentlicher Mülleimer Einweg-To Go-Verpackungen.

Um das zu ändern, entwickeln wir, in Zusammenarbeit mit dem Verbund offener Werkstätten, der Siebdruckwerkstatt Neukölln und gefördert durch die Anstiftung sowie den Lush Charitypot, ein Pfandsystem für recycelte To Go-Getränkebecher. BlackPotts waren in ihrem ersten Leben Kosmetikbehälter: bestehend aus 100% recyceltem Polypropylen (PP) ist dieser Vielkönner lebensmittelecht, leicht und hat eine handliche Größe. Mit seinem Deckel ist er sogar auslaufdicht und nach unserer gründlichen Reinigung und Geruchsneutralisierung damit bestens geeignet als Coffee to go-Becher. Nach Gebrauch können diese im entsprechenden Café oder einem Partnergeschäft wieder aufgefüllt oder zur Pfandrückgabe abgegeben werden.

Momentan sind wir in der Testphase (interessierte Cafés: schreibt uns an! -> hb@prinzessinnengarten.net) für zwei verschiedene Modelle, den Kiez Cup (individuell bedruckbare Becher eines Caféverbunds, der dann an verschiedenen teilnehmenden Cafés zurückgegeben werden kann) und den Cafébecher, der pro Café individuell bedruckt und nur dort wieder zurückgegeben werden kann. Die Motive können von den Cafés selbst entworfen werden, die Becher können vor Ort mit Hilfe der selbstgebauten Mini-Tampon-Druckvorrichtung der Siebdruckwerkstatt Neukölln bedruckt werden, hier seht ihr wie hübsch das funktioniert:

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European Commons Assembly

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Prinzessinnengärten und Nachbarschaftsakademie haben im November zusammen mit über 150 Commonern aus 16 europäischen Ländern an der ersten European Commons Assembly in Brüssel teilgenommen. Um das Thema Commons / Gemeingüter auch auf der Gesetzgebungsebene der Europäischen Union zu verankern, gab es im Europäischen Parlament einen Austausch mit der fraktionsübergreifenden Intergruppe zum Thema common goods and public services.

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Brief an den Bundesfinanzminister zur Situation auf dem sog. Dragonerareal

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Gewerbetreibende, Initiativen, Politiker*innen fordern in einem offenen Brief an den Bundesfinanzminister Schäuble den Verbleib des #Dragonerareals in öffentlicher Hand, die Rückabwicklung des Kaufvertrags und Planungssicherheit.

Offener Brief als PDF / Pressemitteilung der Initiative Stadt von Unten  / Berichte in der Berliner Zeitung und im Tagesspiegel

Zu den Unterzeichnenden gehören neben VertreterInnen der CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke und der SPD, die Gewerbetreibenden vor Ort und die Iniativen Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt, Club Commission – Netzwerk für Berliner Clubkultur, Club SO 36 Kreuzberg, Haben und Brauchen, Initiative Stadt Neudenken, Initiative Stadt von Unten, Interessengemeinschaft Großgörschen- & Katzlerstraße, Kiezbündnis am Kreuzberg, Kotti&Co – Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor, Kreuzberger Horn – Kiezzeitschrift für den Kiez zwischen Viktoriapark und Landwehrkanal, Nachbarschaftsakademie – Offene Plattform für Wissensaustausch, kulturelle Praxis und Aktivismus zwischen Stadt und Land, Nachbarschaftsinitiative Dragopolis, Rat für die Künste, Stadtteilinitiative Wem gehört Kreuzberg, Upstall Kreuzberg e.V – Verein für soziale und nachhaltige Stadtentwicklung, Veranstaltungsort Mensch Meier Berlin und Tatendrang e.V., Wir Bleiben alle!

 

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