Commons Seminar in Zagreb

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Auf Einladung des Institute for Political Ecology und der Green European Foundation hat die Nachbarschaftsakademie an dem Seminar “Urban Commons – Commoning the City” in Zagreb teilgenommen.Mit dabei waren unter anderen Iva Čukić vom Ministarstvo prostora (Ministry of Space) und von Ne davimo Beograd (Don’tlet Belgrade drown), die zehntausende Menschen auf die Strasse bringen, um ein umstrittenes Investorenprojekt zu verhindern; Lucia Lois vom Sozialzentrum Patio Maravillas in Madrid, die die Geschichte des im letzten Jahr geräumten Zentrums dargestellt hat und die Veränderungen in der politischen Landschaft durch den Sieg des Wahlbündnisses Ahora Madrid,  Alma Midžić von Crvena, die in Sarajewo gegen die Privatisierung des einzig öffentlichen Krankenhauses kämpfen; Matic Primc from INICIATIVA MESTNI ZBOR (IMZ), die offene Stadtteilversammlungen in 11 Bezirken Maribors organisieren. Daneben gab es zahlreiche lokale Initiativen, darunter  Pravo na grad (Right to the City Zagreb) and parkticipacija. Letztere haben, auch inspiriert von Berliner Beispielen wie dem Allmende-Kontor und den Prinzessinnengärten, inzwischen schon 12 Gemeinschaftsgärten in Zagreb initiiert.

Unterstützungsvideo für Ne davimo Beograd

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Immovielien

Berliner Delegation vor einem Haus des Mietshäusersyndikats in Leipzig

Berliner Delegation vor einem Haus des Mietshäusersyndikats in Leipzig

Die Montag Stiftung Urbane Räume hat nach Leipzig zu dem Konvent “Immobilien für viele – Gemeinwohl gemeinsam gestalten” eingeladen. Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Stiftungen, Initiativen und Projekten haben sich über 2 Tage zu den Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung ausgetauscht. In Vorbereitung des Konvents wurden in einem einjährigen Dialogprozess formuliert: ›Mehr Boden!‹, ›Gutes Geld!‹, ›Andere Förderung!‹, ›Passendes Recht!‹ und ›Mehr Augenhöhe!‹.

Als Mitdenkende und Partner waren aus Berlin u.a. auch ExRotasprint, Stadt von Unten, das Mietshäusersyndikat und Prinzessinnengärten / Nachbarschaftsakademie als “Mitdenker” in den Prozeß eingebundenImmobilien für viele von vielen – “Immovilien” – sind etwas Besonders: “Denn sie bleiben, wenn es kritisch wird, sie entziehen den Boden, auf dem sie stehen, und sich selbst der Spekulation, sie verhalten sich zu anderen solidarisch, sie unterstützen sich gegenseitig und sie suchen beständig nach einem gesellschaftlichen Nutzen ihres Tuns.Zu den in Leipzig vorgestellten Immovielien zählen etwa das Bellevue di Monaco in München, Utopiastadt in Wuppertal, Stadtteilzentrum Bonni in Gelsenkirchen, Elsebad in Schwerte, Saline 34 in Erfurt, das PLATZprojekt in Hannover, das GängeviertelMartini 44 und Handwerkerhof Ottensen in Hamburg und in Berlin ExRotaprint im Wedding, die ufaFabrik, PS Wedding und das Haus der Statistik.

Mehr Informationen zum Kovent, den Forderungen und den Beispielen für Immovilien finden sich in der Broschüre (PDF)

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SILA YOLU

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In Kooperation mit der Nachbarschaftsakademie war bi’bak  mit dem Projekt SILA YOLU zu Gast in den Prinzessinnengärten. Die  Installation in einem Ford Transit drehte sich um die Geschichte des Ferientransit in die Türkei und die Erzählungen der Autobahn

Autoput, Todesstraße, Heimatweg – die ehemalige Europastraße 5 (E5) zwischen Berlin, München und Istanbul hatte viele Namen. Noch immer ist die einstige „Gastarbeiterroute“ ein wichtiger Verbindungsweg für Urlauber*innen, Pendler*innen und neue Migrant*innengruppen. Heute führt die Strecke unter anderem quer durch den Balkan über heikle Serpentinen, durch die Alpen und entlang der Donau, vorbei an Raststätten, Tankstellen und Grenzübergängen, an denen sich Reisende begegnen.
Der interkulturelle Projektraum bi’bak, beheimatet im Berliner Stadtteil Wedding, präsentiert mit SILA YOLU eine audiovisuelle Installation zur E5, die in einen Ford Transit eingebaut an verschiedenen Orten in Berlin Station macht. (mehr…)

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Vernetzungstreffen Reparaturwerkstätten

Beitrag von Ina Hemmelmann vom Netzwerk Reparatur-Initiativen

Vernetzung unter (quasi) freiem Himmel – Ende September trafen sich VertreterInnen von Reparatur-Initiativen in der Laube, dem im Selbstbau entstandenen Lernort der Nachbarschaftsakademie in den Prinzessinnengärten. Neben den Initiativen (Repair Café Brunnenviertel, Repair Café Berlin-Schöneberg, ZKU Gütermarkt, Repair Café Mariendorf, Klimawerkstatt Spandau, Repair Café Zehlendorf in Gründung) besuchten auch mehrere Interessierte, die im Bereich commons und/oder gemeinschaftliches Reparieren forschen, das Vernetzungstreffen. Die Vorstellungsrunde am Vormittag thematisiert sowohl Belange aus den alltäglichen Erfahrungen bei den Reparaturveranstaltungen und deren Organisation (großer Andrang an Gästen oder ausbleibende BesucherInnen, Umgang mit schwierigen Gästen,…), als auch die gesellschaftspolitische Relevanz des Reparierens und damit die Vision von dauerhaft geöffneten Reparatur-Angeboten zur Selbsthilfe mit Bildungsanspruch.

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Sommerfest im Flüchtlingsheim

Der Prinzessinnengarten organisierte am 16.9. ein Sommerfest im Flüchtlingsheim Hellersdorf-Marzahn. Mit dabei waren das Helmi-Puppentheater, die Gerüchteküche, die Radcontainerjunx, die Schmink- und Nähwerkstatt, das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf und ganz viele tolle ehrenamtliche Leute. Philipp Döring filmte mit seiner Kamera. Refugees Welcome.

Sommerfest Flüchtlingsheim Hellersdorf – Prinzessinnengarten from Philipp Doering on Vimeo.

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INURA Konferenz Bukarest

INURA-retreat in Sibiu / Transilvanien

INURA-retreat in Sibiu / Transilvanien

Zusammen mit dem MAZI-Projekt für lokale digitale Netzwerke und der Nachbarschaftsakademie haben wir an der  INURA-Konferenz “City in Transitions” in Bukarest teilgenommen. Auf einer Panelveranstaltung zu “Cooperation for Better Urban Policies” haben wir uns mit zivilgesellschaftlichen Akteuren aus Bukarest zu Stratgien ausgetauscht, wie man Brücken schlagen kann zwischen Initiativen von unten und Politik und Verwaltung.

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Permakultur & Terra Preta Workshop

Vergangenen Dienstag fand ein von der Stiftung Naturschutz in Kooperation mit den Prinzessinnengärten initiierter Workshop für 30 Bundesfreiwilligendienstleistende zum Thema Permakultur und Terra Preta statt. Die zentrale Frage war, inwiefern wir gärtnerische und landwirtschaftliche Systeme so gestalten können, dass sie dauerhaft bestehen und produktiv sein können, aber gleichzeitig ökologisch funktionieren. Im zweiten Teil des Workshops, der sich mit Aufbau von Boden und den verschiedenen Chancen und Möglichkeiten dazu befasst hat, wurde auch besonders auf das große Potential der Kohlenstoffspeicherung und Pufferwirkung lebendiger Böden eingegangen, welche beide eine besondere Rolle in Zeiten des Klimawandels spielen.

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Wir suchen Unterstützung

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Liebe Alle,

viele von euch kennen ja schon aus unseren Erzählungen oder aus eigenen Erfahrungen unser Projekt mit und in dem Flüchtlingsheim Hellersdorf. Für alle anderen hier kurz ein paar Infos zum aktuellen Stand:

Seit Mitte 2015 gestalten wir, die Prinzessinnengärten und das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf, mit der Unterstützung der Lokalen Agenda M-H und dem Einverständnis der Betreibergesellschaft PeWoBe gemeinsam mit den Bewohner*innen – vor allem Kindern – der Unterkunft ein partizipatives Gartenprojekt: regelmäßige Gartensprechstunden, eine Erzählwerkstatt, Ausflüge (in die Prinzessinnengärten) und zwei Gartenfeste sind Inhalte davon.

Wie durch Presse und  Studie der ASH bekannt, sind die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf nach Berichten der Bewohne­r*innen sehr schwierig. Auch die ehrenamtliche Initiative „Hellersdorf hilft” erhob in der letzten Woche Vorwürfe gegen die Betreiberfirma PeWoBe. PeWoBe geht nun gegen „Hellersdorf hilft” juristisch vor und droht dem Verein mit einer Unterlassungserklärung. Vor zwei Tagen hat laut rbb nun der Berliner Senat reagiert und zum 31. Oktober den Vertrag mit der Pewobe gekündigt (http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/08/berliner-senat-kuendigt-vertrag-mit-umstrittenem-heimbetreiber.html). Das ist schon mal gut.

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