Früchte & Widersprüche urbaner Gärten

gentrifizierungsresistent

Wenn der Kohle- und Kernkraftwerksbetreiber Vattenfall Gärten in Berlin Mitte baut, wenn Quatar-Air Touristen mit einem Besuch in die Prinzessinnengärten lockt, wenn Berliner Gemeinschaftsgärtner*innen für Google Werbung machen, wenn Gala Modestrecken vor DIY-Beeten im Allmende-Kontor schiesst, wenn Luxusimmobilien als grüne Oasen in alternativen Kiezen angepriesen werden und die soziale Mischung im Garten nicht der in der Nachbarschaft entspricht, dann ist es vielleicht an der Zeit innezuhalten und sich zu fragen, was passiert hier?

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Reste zu Sandalen!

Kürzlich hatten wir Jana aus Valenca/Spanien zu Besuch im Garten. Sie hat in zwei Workshops gezeigt, wie aus Lederresten von Möbeln am Straßenrand und alten Fahrradreifen, sowie etwas Moosgummi und Kleber ansprechende, maßgenaue bequeme und hochwertige Sandalen bauen kann. Ein immerhin achtstündiger Einstieg in’s Schuhmachen, bei dem auch Theophile aus Frankreich mitgemacht hat, der froh war endlich mal Sandalen in Größe 49 tragen zu können.

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Filmabend ‚African Reflections‘

Africavenir

Im Rahmen des Projekts „Warum wir hier sind!? Afrikanische Perspektiven auf Flucht und Migration“ präsentiert AFRICAVENIR in Kooperation mit der Nachbarschaftsakademie einen Open Air Abend mit zwei dokumentarischen Kurzfilmen und anschließender Diskussion mit den engagierten Filmemacher*innen.

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Eine andere Welt ist pflanzbar!

Urbaner Garten Annalinde in Leipzig

Urbaner Garten Annalinde in Leipzig

Ella von der Haide hat ihren neuen Film über urbane Gemeinschaftsgärten in Deutschland vorgestellt und die  ZuschauerInnen mit auf eine Reise zu sieben urbanen Gemeinschaftsgärten in großen und kleinen deutschen Städten genommen. Der einstündige Film  Eine andere Welt ist pflanzbar! (Teil 5) zeigt die Vielfalt der Themen, die in den Projekten behandelt werden. Es kommen Menschen zu Wort, die sich für Saatgutvielfalt, für eine Stadtpolitik von Unten, für lokale und ökologische Nahrungsmittelsproduktion und für Teilhabe von Menschen einsetzen, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind. Zu sehen sind die Gärten Annalinde (Leipzig), Keimzelle und Hof vorm Deich (Hamburg), Interkultureller Frauengarten (Oberhausen), Experimentier- und Wabengarten des Ökologischen Bildungszentrums (München) und der Interkulturelle Garten in Aalen. Mehr Infos unter: www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de

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Publication FOOD FUTURES

Zusammen mit Brett Bloom haben wir mit der Nachbarschaftsakademie urbane Gärtner*innen und Bäuerinnen und Bauern in der Region besucht und uns mit ihnen zu Themen wie Landgrabbing, Bodenauszehrung, Romantisierung, Klimazusammenbruch und Pferdestärken unterhalten. Aus diesen Interviews ist jetzt in Englisch und Deutsch die Broschüre “Food Futures – Gespräche über die Zukunft der Ernährung und Landwirtschaft in der Bioregion Berlin-Brandenburg” entstanden und kann frei heruntergeladen werden.
Together with Brett Bloom the Neighborhood Academy visited farmers and urban gardeners and talked with them about topics like Land-Grapping, Climate Breakdown, Soil Depletion or Horse Power. On the basis of these interviews we made the german-english booklet “Food Futures – Conversations about the future of food and agriculture in the Berlin-Brandenburg bioregion”. You can download it now for free.

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MAZI-Projekt: lokale digitale Netzwerke

MAZI-Anwendung für die Nachbarschaftsakademie
MAZI-Anwendung für die Nachbarschaftsakademie

english below

MAZI / μαζι bedeutet „zusammen“ auf Griechisch. Die Nachbarschaftsakademie hat am 15. Juli unter dem Titel “Zwischen digitalen Gemeingütern, städtischem Kampf und lokaler Selbstverwaltung” zu einem offenen Austausch zum Thema lokale DIY-Netzwerke zusammen mit Initiativen und KünstlerInnen aus Berlin und den Partnern des europäischen MAZI-Projektes eingeladen.

Soziale und politische Prozesse werden zunehmend digitalisiert und von technologischen Aspekten durchzogen. Zwischen den verschiedenen Narrativen zur hybriden oder „smart city“, zwischen dystopischen Visionen und cyber-romantischen Heilsversprechen offenbart sich die Gewissheit der rasant steigenden Bedeutung der technologischen Vermittlung und Transformation unserer urbanen Wirklichkeiten.

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Hidden Economies

Friedland bei Aarhus
Friland bei Aarhus

Asa Sonjasdotter und Marco Clausen haben die Nachbarschaftsakademie in dem Workshop community economies of food vorgestellt, der vom 30.6.-01.07.16 in Aarhus stattfand. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen des Projektes hidden economies von Bonnie Fortune und Lise Skou, das inspiriert wird von den Arbeiten von JK Gibson-Graham (Julie Graham and Katherine Gibson). Mit dabei waren unter anderem das Project Cafe aus Glasgow, Feral Trade aus Bristol und Rude Food aus Malmö.

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Architekturseminar zur Laube

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Unter dem Motto „Baukörper gleich Lehrkörper“ ist der Selbstbau der Laube in den Prinzessinnengärten gleichzeitig ein Lernprozess im nachhaltigen und gemeinschaftlichen Bauen. Neben Freiwilligen und den Auszubildenden Zimmerleuten der Knobelsdorff-Schule beteiligt sich eine Gruppe von 20 Studierenden der TU-Berlin über 12 Wochen am Selbstbau der dreistöckigen Holzstruktur. Die angehenden ArchitektInnen sammeln dabei wertvolle Erfahrungen im nachhaltigen Holzbau und in der Zusammenarbeit mit angehenden HandwerkerInnen. Parallel wird an der Habitat Unit – Chair of International Urbanism and Design der TU-Berlin das Seminar Die Laube im Prinzessinnengarten – House of Commons angeboten, zu dem es über 50 Bewerbungen gegeben hat.

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Ein Dachgarten entsteht…

…in Zeitraffer ;)  Ein partizipativer Aufbau an einem Nachmittag in Berlin. PrinzessinnenGartenBau meets Init. Sonnenhungrige Stauden, Mediterrane Kräuter, robustes Gemüse.

zum VIDEO

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Gartenbau-Mietmöbel

Für den German Habitat Kongress stellte die Gartenbauabteilung diverse Sitz- und Tischmöglichkeiten auf. Hierzu wurden ausrangierte Schultafeln und mit Kräutern bestückte Europaletten verwendet. Anna und Matze stellten 200 Gartengestecke zusammen. Rent-Deko-Prinzessinnengarten

http://www.german-habitat-forum.de

 
GIZ

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