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SUMMARY:Licht Luft Scheiße: Die Enteignung (Film)
DESCRIPTION:Film von Jörg Gförer\, Wolfgang Jung\, Walter Krieg\, BRD 1975\, 52’\, Deutsche Originalfassung\, anschließendes Publikumsgespräch mit Paula Gioia \nDIE ENTEIGNUNG (BRD 1975);  © Stiftung Deutsche Kinemathek \nDer an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) entstandene Dokumentarfilm »Die Enteignung« zeigt den Strukturwandel der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Begriff ›Enteignung‹ steht hierbei für den Prozess der schrittweisen Proletarisierung kleiner und mittlerer Bauern in der Bundesrepublik: Während es 1950 zwei Millionen Bauernhöfe gab\, sind es 1975 nur noch 950.000\, von denen zwei Drittel lediglich im Zu- oder Nebenerwerb bewirtschaftet werden. Angesichts der Industrialisierung und Spezialisierung der Landwirtschaft durch kapitalstarke Konzerne und Großbauern sowie sinkender Erzeugerpreise aufgrund des Drucks von Lebensmittelindustrie und -handel sehen sich immer mehr kleinbäuerliche Betriebe zur Aufgabe gezwungen oder schuften als lohnabhängige Vertragsbauern auf eigenem Boden. »Die Enteignung« geht der Frage nach\, wem die Industrialisierung der Landwirtschaft letztlich dient – wenn daraus weder die Existenzsicherung der bäuerlichen Produzent_innen noch die Versorgung der Bevölkerung mit preiswerten Lebensmitteln resultiert. \nDas Filmprogramm wird kuratiert von Florian Wüst \n\n\nDas Gesamtprojekt „Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne“ wird realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM)\, Martin-Elsaesser-Stiftung\, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK). \nGefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes „100 jahre bauhaus“ und durch die Lotto Stiftung Berlin.” \n
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