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SUMMARY:Trouble in Paradise: Zu Geschichte\, Gegenwart und möglichen Zukünften des Prinzessinnengarten Kreuzberg
DESCRIPTION:Spaziergang  mit Marco Clausen \nLuftaufnahme Prinzessinnengarten Kreuzberg 2017\, © Fabian Willi Simon \nEinst war hier eine Autobahn geplant. Jetzt wachsen hier Karotten und Kartoffeln. Abr wie lange noch? Der Prinzessinnengarten fing 2009 als Zwischennutzungsprojekt an. Heute gilt er längst als weltweit bekanntes Vorzeigeprojekt für ein soziales und ökologisches Gärtnern in der Stadt. Dennoch ist die Zukunft ungewiss. Bereits 2012 sollte die Fläche meistbietend privatisiert werden. Dies wurde durch die Kampagne »Wachsen lassen!« und über 30.000 Unterschriften erfolgreich verhindert. Für Ende 2019 hat die Nomadisch Grün gGmbH ihren Wegzug vom Moritzplatz angekündigt. Parallel hat sich die Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg gegründet\, um den Freiraum dauerhaft als ein Gemeingut zu erhalten. Auf dem Spaziergang erläutert Clausen die Geschichte des Gartens im Kontext der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Quartier. Er stellt die Arbeit der Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg vor und diskutiert mit den Teilnehmenden die Notwendigkeit einer anderen Stadt und ihrer Beziehungen zum globalen ländlichen Raum angesichts der dramatischen sozialen und ökologischen Krise der Gegenwart. \n\nMarco Clausen ist Mitbegründer von »Prinzessinnengarten« (2009) und der Nachbarschaftsakademie (seit 2015). Durch Vorträge\, Publikationen\, partizipative Forschung\, internationale Austauschprogramme und Kooperationen mit Künstler_innen und Aktivist_innen trägt er zur Frage der lokalen Selbstorganisation für soziale und ökologische Gerechtigkeit im städtischen und ländlichen Raum bei. Sein besonderes Augenmerk liegt auf selbstorganisierten Formen kollektiven Lernens und politischer Bildung zu den Themen Gemeinschaft\, Ernährungssouveränität oder Recht auf Stadt. 2012 veröffentlichte er »Prinzessinnengarten. Anders gärtnern in der Stadt«. Zudem engagiert sich Clausen in verschiedenen Netzwerk- und Arbeitsgruppen zum Thema demokratischer Landnutzung und ist Teil der Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg. Mit Kerstin Meyer organisierte Clausen den Untersuchungsausschuss Gemeingut Grün im ZK/U und publizierte »Ein Dauergartenvertrag für Berlin« (ZK/U Press 2018). \n\nDas Gesamtprojekt „Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne“ wird realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM)\, Martin-Elsaesser-Stiftung\, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK). \nGefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes „100 jahre bauhaus“ und durch die Lotto Stiftung Berlin. \n
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LOCATION:Prinzessinnengarten Kreuzberg\, Moritzplatz\, Prinzenstraße 35-38\, Prinzessinnenstraße 18\, Berlin\, 10969
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