Der Prinzessinnengarten
Der Prinzessinnengarten ist eine soziale und ökologische urbane Landwirtschaft. Unser Ziel ist es, einen Ort des Austausches und des Lernens zu Fragen des lokalen und ökologischen Anbaus von Lebensmitteln, der biologischen Vielfalt, des nachhaltigen Kosums, des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und der zukunftsfähigen Nachbarschafts- und Stadtentwicklung zu schaffen. Für die Umwandlung brachliegender Flächen in blühende soziale Gärten und unsere gemeinnütziges Tätigkeit in Form von Gartenarbeitstagen, Workshops und der Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Universitäten sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Die gemeinnütige Arbeit des Prinzessinnengarten unterstützen,
eine Beetpatenschaft übernehmen
Gartensaison 2013
Gemeinschaftliches Gärtnern Donnerstag 15 bis 18 Uhr, Samstags 11 bis 14 Uhr
Open Gardening Days, Every Thursday 3 pm to 6 pm, every Saturday 11 am to 2 pm
Gartencafé Montag bis Sonntag von 12 bis 22 Uhr
Gartenrestaurant täglich Mittagstisch (12 bis 15 Uhr) und Abendessen (18 bis 21 Uhr)
zubereitet aus überwiegend lokal und regional angebauten biologischen Produkten
The Garden Café is open every day 11 am to 10 pm, the Garden Restaurant serves lunch (12 to 3 pm) and dinner (6 to 9 pm) from local and regional organic products
Führungen Mit einer Voranmeldung kann man eine Führung
durch den Prinzessinnengarten bekommen.
Gartenbau Der Prinzessinnengarten unterstützt den Aufbau weiterer
kleiner und größerer Nutzgärten in der Stadt
Regelmäßige Veranstaltungen:
Re-Use-Tag Jeden ersten Samstag im Monat
Flohmarkt Alle zwei Wochen Sonntags (Anmeldung über kreuzboerg)
EINE ZUKUNFT FÜR DEN PRINZESSINNENGARTEN
Im August 2012 hiess es aufgrund einer drohenden Veräußerung der stadteigenen Fläche an dieser Stelle noch: “Die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss” (Offener Brief des Prinzessinnengartens / Open Letter). Darauf hin haben in wenigen Wochen über 30 000 Menschen aus Kreuzberg, Berlin und der ganzen Welt unsere Petition für eine Zukunft des Prinzessinnengartens unterstützt und so geholfen, ein Umdenken in der Politik einzuleiten. Inzwischen beabsichtigen der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus eine Rückübetragung der Fläche am Moritzplatz an den Bezirk. Unter diesen Voraussetzungen gibt es eine gute Chance, dass der Prinzessinnengarten dem Moritzplatz noch ein paar Jahr erhalten bleibt und wir unsere nachbarschaftsorientierte Bildungs- und Beteiligungsarbeit fortsetzen können. In der Entscheidung gegen einen kurzfristrigen Verkauf und zugunsten einer Zukunft des Gartens sehen wir ein Beispiel für eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik, die dem Wert von Freiräumen für soziales und ökologisches Engagement Rechnung trägt.
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Unterstützt den Prinzessinnengarten – kauft unser Buch!
“Prinzessinnengärten. Anders gärtnern in der Stadt” (Dumont 2012)
Buchbestellung hier
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Aus dem Blätterwald
“aus einer hässlichen Baulücke (ist) ein Paradies erwachsen” (Die Zeit)
“Um die 250 Nachbarschaftsgärten sind hierzulande auf Parkhausdecks, Brachen, toten Plätzen binnen weniger Jahre entstanden. Die Bewohner holen die Natur zurück und verwandeln den Stadtraum in ein Experimentierfeld … Ständig kommen neue Initiativen hinzu. Hochburg der Bewegung ist Berlin. Dort liegt auch der längst international bekannte „Prinzessinnengarten“, der 2009 medial Furore machte und den Gemeinschaftsgärten in der Betonwüste einen enormen Boom bescherte.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
“die Zukunft des Gärtnerns in einer urbanen Welt” (ARD Ratgeber Heim & Garten)
“Die Prinzessinnengärten, die sich zugleich als Biotop und Soziotop verstehen, haben Modellcharakter … eine Utopie im Kleinen” (Tagesspiegel)
“Ein fußballfeldgroßer Gegenentwurf zur Agrarindustrie” (3 Sat)
“Nach Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) haben die Prinzessinnengärten eine ‘Pilotfunktion’ für die gesamte Stadt” (Die Welt)
“Gärten sind auch Zukunftslabore” (Zitty)
“Das Paradies liegt am Arsch der Welt” (Süddeutsche Zeitung Magazin)
“Es geht um mehr als Tomaten. Es ist ein politischer Akt: Die Urban Gardening-Bewegung pflanzt mit jedem Setzling ein Zeichen. Aber sie belässt es nicht beim Symbolischen. Denn Urban Gardening ist mehr als das; es ist direkte Gestaltung und zugleich bürgerliche (Rück-)Eroberung des Gemeinwesens von unten.” (Fokus)
Der Prinzessinnengarten zeigt – ebenso wie das Allmende-Kontor und ähnliche Gemeinschaftsgärten: Eine andere Stadt geht. Sie ist produktiv, partizipativ, grün, aufregend. Und sie sieht gut aus. (Der Freitag)
Denn es sind Orte, die mit dem, was dort möglich war und ist, das Image der Stadt geprägt haben. … Nicht jede Brache muss zubetoniert werden, auch Freiflächenprojekte können einen Mehrwert schaffen (Süddeutsche Zeitung)
“… mit einem Verkauf und der Bebauung der Fläche würde Berlin sich ein weiteres Mal um das berauben, worum es international beneidet wird, einen großartigen Freiraum.” (taz)
“Jetzt, wo sehr vieles zugebaut ist, wo die Brachen rar werden, die Wunden verkrusten mit Stein, bekommt das Projekt eine neue Bedeutung. Es ist Erinnerungsstelle in doppelter Hinsicht. Der Prinzessinengarten ist eine Mahnung, dass die Stadt ohne Natur nichts ist. Sie erinnert zugleich daran, dass hier etwas war, was nicht in historischer Selbstvergessenheit verschüttet werden sollte. Berlin braucht das wuchernde Grün am Moritzplatz” (Tagesspiegel)
“Überall in Deutschland gedeihen urbane Gemeinschaftsgärten, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft nach neuer Verwurzelung suchen. Hier nistet nicht selten Widerstand: gegen Nahrungsmittelindustrie, gegen eine Welt, in der alles vorgefertigt, verpackt, abstrakt ist … Um Schönheit geht es bei dieser Art des Gärtnerns nur selten. Es regiert ein struppiger Pragmatismus”. (Die Zeit)
„Am Moritzplatz ist eine urbane Laborsituation entstanden, eine Keimzelle städtischer Nachhaltigkeit.“ (Bezirksbürgermeister Franz Schulz im Tagesspiegel)
“Der Garten als Ausdruck von Urbanität” (Süddeutsche Zeitung)
“Statt die Urbanität nur zu konsumieren, wird jetzt mitgestaltet.” (Zeit-Online)
“Im Prinzessinnengarten wird … ein nachbarschaftlicher Zusammenhang hergestellt, Wissen, das durch die industrielle Lebensmittelversorgung verloren gegangen ist, durch Austausch wieder tradiert” (Der Freitag)
“Städtischen Raum urbar zu machen, ist heutzutage mehr als eine ökologisch geprägte Sozialutopie (…) Menschen wie Clausen und Shaw geben städtischen Freiflächen nicht nur eine Funktion, sondern auch eine soziale Identität.” (Spex)
“ein politischer Kampf, der auf den ersten Blick unpolitisch wirkt: Stadtbewohner gärtnern miteinander, um inmitten der urbanen Umgebung mit Nachbarn Gemüse anzubauen und sich in diesem öffentlichen Akt ihr Recht auf Stadt nehmen.” (Harald Lemke: Politik des Essens)
“die hier im Kleinen realisierte Vision einer Stadt, die sich auch als Ort von ressourcenschonenden und das Soziale und Kreative fördernden Formen der urbanen Subsistenz begreift” (Christa Müller: Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt)
“Prinzessinnengarten is a resource center for a new type of resilient city that can handle future challenges (in terms of climate, resources, mobility, social cohesion, education and demographic change) using solutions that are demonstrated and tested on site.” (Farming the City. Food as Tool for Today’s Urbanization)
“… diese neuartigen Orte mitten in der Stadt, die junge Akteure für ihre höchst eigenen Kommentare zur (Stadt-)Gesellschaft und zukünftiger Stadtentwicklung abgeben … Man kann hier sehen, wie der Glaube an moderne Mythen (Fortschritt, Wachstum, Industrie, Lohnarbeit) schwindet und die Individuen sich jenseits dieser Mythen neu orientieren und nach lokalen Lösungen in einer von globalen gesellschaftlichen Verwerfungen gezeichneten Welt suchen. Die Projekte scheinen uns … ein beredtes Zeugnis für eine um sich greifende Stimmung abzulegen. Wir betrachten sich gleichsam als Seismographen für ein wachsendes Unbehagen angesichts der marktwirtschaftlichen Durchdringung tendenziell aller Lebensbereiche. Es ist kein Zufall, dass nach Gründung des Prinzessinnengartens 2009 in Berlin-Kreuzberg die Idee so viele Nachahmer fand.” (Stadt der Commonisten. Neue Urbane Räume des Do it yourself)
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Bilder zu unserer Kampagne “Wachsen Lassen!”
Preise und Nominierungen
Utopia-Award 2011
Werkstatt-N-Projekt 2011 & 2012
Shortlist Karl-Kübel-Preis 2011
Zukunftspreis “Früchte aus dem Garten der Metropolen” 2012

