Der BlackPott kommt

Der BlackPott ist Hauptdarsteller des ersten größeren Projektes im Rahmen des ReMove Netzwerkes. Auf Basis des BlackPott führen wir ein Mehrwegbecher-Pfandsystem ein, das auf bereits vorhandenes Material zurückgreift und somit Müll reduziert. Einweg-Coffee to go-Becher belasten in Herstellung und Entsorgung zunehmend die Umwelt, in Berlin allein fallen täglich 460.000 Becher an, laut BSR sind 60% des Inhalts innerstädtischer öffentlicher Mülleimer Einweg-To Go-Verpackungen.

Um das zu ändern, entwickeln wir, in Zusammenarbeit mit dem Verbund offener Werkstätten, der Siebdruckwerkstatt Neukölln und gefördert durch die Anstiftung sowie den Lush Charitypot, ein Pfandsystem für recycelte To Go-Getränkebecher. BlackPotts waren in ihrem ersten Leben Kosmetikbehälter: bestehend aus 100% recyceltem Polypropylen (PP) ist dieser Vielkönner lebensmittelecht, leicht und hat eine handliche Größe. Mit seinem Deckel ist er sogar auslaufdicht und nach unserer gründlichen Reinigung und Geruchsneutralisierung damit bestens geeignet als Coffee to go-Becher. Nach Gebrauch können diese im entsprechenden Café oder einem Partnergeschäft wieder aufgefüllt oder zur Pfandrückgabe abgegeben werden.

Momentan sind wir in der Testphase (interessierte Cafés: schreibt uns an! -> hb@prinzessinnengarten.net) für zwei verschiedene Modelle, den Kiez Cup (individuell bedruckbare Becher eines Caféverbunds, der dann an verschiedenen teilnehmenden Cafés zurückgegeben werden kann) und den Cafébecher, der pro Café individuell bedruckt und nur dort wieder zurückgegeben werden kann. Die Motive können von den Cafés selbst entworfen werden, die Becher können vor Ort mit Hilfe der selbstgebauten Mini-Tampon-Druckvorrichtung der Siebdruckwerkstatt Neukölln bedruckt werden, hier seht ihr wie hübsch das funktioniert:

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