Topic: Allgemeines

LernKüche

Seit diesem Frühsommer steht endlich unsere LernKüche, in der mit Gemüse und Kräutern aus dem Garten vor Ort gekocht und rumprobiert werden kann. Wir veranstalten in ihr zum Beispiel offene ReUse-Kochen, in denen wir das Thema Lebensmittelverschwendung erkunden, sowie Ernterundgänge und anschließendes Kochen (die nächste z.B. zur Bohne, am 19.9. ab 15 Uhr), oder auch Veranstaltungen rund um’s Thema Lebensmittelnutzung. Unsere LernKüche kann für offene Workshops, Gruppenworkshops oder Privatnutzung gebucht werden (die Ausstattung der Küche folgt), für Details bitte an selberkochen@prinzessinnengarten.net wenden.


AgriKulturForum im Prinzessinnengarten

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Offen für alle Interessierten: Vom 19. bis zum 21. September 2014 werden im Prinzessinnengarten die Zwischenergebnisse des partizipativen Forschungspprojektes “Fieldworks” gezeigt und zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Zwei Gruppen – eine in Berlin, eine in Cotonou (Benin) – sind der Frage nachgegangen, wie kann eine zukunftsfähige regionale Landwirtschaft aussehen. Auf dem “AgriKulturForum” gehen ExpertInnen und die FieldWorkerInnen Fragen nach wie: Wie können wir unser Ernährungssysteme gestalten, damit wir der globalen Verantwortung gerecht werden? Welche Konzepte und Ideen gibt es dazu? Welche Rolle spielen die Verbraucherinnen und Verbraucher? Wie kann globale Nachhaltigkeit aussehen? Was können Deutschland und afrikanische Länder voneinander lernen? Zu einer “Informellen Akadmie” und zu Workshops sind alle Interessierten eingeladen, um von Praktikern aus dem Feld und den Teilnehmenden der Forschungsgruppen mehr zu erfahren über Solidarische Landwirtschaft, Lebensmittelverschwendung, Nahrungsmittelsouveränität, urbane Landwirtschaft, Permakultur und vieles mehr.
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Saisonstart für die Gartenküche

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Mit den ersten Sonnenstrahlen öffnet auch unsere Gartenküche wieder die Ausgabefenster. Unser Koch Pierre hat heute (Samstag, 19.4.) gerösteten Gemüsesalat mit cremiger Polenta und den ersten Kräutern und Blüten aus dem Garten zubereitet.

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Das Jahr 2013 im Kurzrückblick

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+++ Rückübertragung der Fläche an den Bezirk nach Kampagne mit 30147 Unterschriften* +++ Aufbau von weiteren (inszwischen 40) Ablegergärten u.a. in Schulen und Kindergärten durch unser Gartenbaubauteam +++ 1000 Freiwillige bei den offenen Gartenarbeitstagen +++ Kulturpflanzenvielfalt am Moritzplatz mit knapp 500 verschiedene Arten und Sorten +++ Umweltbildungsspiele und Workshops zur wesensgemäßen Bienenhaltung, Kartoffelanbau, nachhaltigen Ernährungssystemen, Heil- und Färbepflanzen, zum Indoor-Farming (infarm) sowie Re-Use-Tage (Material-Mafia) und offene Fahrradwerkstatt (2wheels4change) +++ Gerichte mit regionalen und saisonalen biologischen Zutaten aus der Gartenküche +++ Kompost AG und runder Tisch Urban Gardening +++ Beratungsplattform urbane Gärten (mit Common Grounds e.V.) +++ Führungen für 2500 Interessierte aus der ganzen Welt +++ Pflanzen(tausch)markt (mit Social Seeds), Stadthonigfest (mit Slow Food Berlin und Berliner ImkerInnen), Kartoffelfest und Flohmärkte (flowmarkt) +++ Veranstaltungen zu Gemeingütern, Gärten in Detroit, nachhaltigen Anbausystemen +++ knapp 600 UnterstützerInnen für unser Crowdfunding “Wachsen lassen!” +++ Gärten und Installationen auf der Berlinale, in der Staatlichen Kunsthalle Baden Baden, am Haus der Kulturen der Welt, am Schauspiel Köln und bei der Global Soil Week +++ Austausch mit Partnerorganisationen und anderen urbanen Gärten in Detroit, New York, Lissabon, London, Paris, Tromsø und auf dem 2. Urban Gardening Sommercamp in Berlin-Lichtenberg +++ Vorträge in Amsterdam, Aarhus, Manchester, Montpellier, München, New York, Straßburg +++

*Derzeit bereitet der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einen Vertrag über weitere 5 Jahre gärtnerische Nutzung


Bier für die Würmer!

Unter diesem Motto haben wir in diesem Jahr das (Non-Profit) Kiezbier “Quartiermeister” an der Gartenbar angeboten. Mit dem Kauf einer Flasche unterstützt Ihr soziale Projekte und Initiativen in der Nachbarschaft. Im Garten sind auf diese Weise in diesem Jahr knapp 200 € zusammengekommen. Dieses Geld geht in den Bau von Wurmkompostern, mit denen wir in Kindergärten und Schulen einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmittelresten demonstrieren.

Hier der Kinospot von QM


“Responding together” Konferenz des Europarates

Beispiel einer alternativen lokalen Ökonomie: der "Bristol Pound"

Beispiel einer alternativen lokalen Ökonomie: der “Bristol Pound”

Der Europarat hat unterstützt von der Europäischen Union vom 5. Bis 7. November zahlreiche Initiativen – darunter den Prinzessinnengarten – aus ganz Europa zum Kongreß „Responding together“ nach Straßburg eingeladen. Die Diskussion kreiste vor allem um die Frage, wie in Zeiten teilweise dramatischen sozialen und wirtschaftlichen Wandels in Europa bürgerinitiierte Aktivitäten dazu beitragen können, mit experimentellen und alternativen Methoden brachliegende lokale Ressourcen zu erschließen. Solche Praktiken wurden als ein Beitrag dazu verstanden, Armut, Prekarität und soziale Ausschlüsse in ihren unterschiedlichsten Ausformungen zu vermindern und allen Menschen ein Recht auf ein gutes Leben, Zugang zu Einkommensmöglichkeiten, Gesundheitsvorsorge, bezahlbarem Wohnen, Bildung sowie gesunder Ernährung zu eröffnen. Gefragt wurde unter anderem, wie solche von Unten getragenen Initiativen in ihrer lokalen Arbeit unterstützt werden können, was zu tun ist, um politische und rechtliche Rahmenbedingungen an ihre vielfältigen, oft informellen Tätigkeiten anzupassen und wie Kooperationen zwischen Initiativen, Politik und Verwaltung neu gedacht werden können.

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Action Forum Global Soil Week

Mit einem Angebot zum praktischen Erleben und Teilnehmen hat der Prinzessinnengarten an der diesjährigen Global Soil Week teilgenommen, die vom 27. bis 31 Oktober unter dem Titel “Loosing Ground?” mehr als 450 Akteure aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus 71 Ländern in Berlin zusammen geführt hat, um das Augenmerk auf die endliche und vergessene Ressource Boden zu lenken und Strategien für ein nachhaltiges Management von Boden zu entwickeln. “Einmal verloren, ist er unwiederbringlich weg: der Boden unter unseren Füßen. Durch Erosion, unangepasste Bewirtschaftung und politische Fehlentscheidungen gehen jährlich Milliarden Tonnen verloren. Hunger und die Zuspitzung von Landnutzungskonflikten sind einige der Folgen. Dennoch ist es nicht unmöglich, einem weiteren Verlust entgegenzuwirken.” Zu den RednerInnen der Eröffnungsrede gehörten unter anderem Vandana Shiva (International Forum on Globalization) und Klaus Töpfer (Institute for Advanced Sustainability Studies)


Mexikanischer Tag der Toten im Prinzessinnengarten

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Melina und Chepita haben Ende Oktober im Prinzessinnengarten einen mexikanischen Totentag organisiert: “Nach altmexikanischem Glauben kommen die Toten einmal im Jahr zum Ende der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden … spoäter wurden die Feiern mit den christlichen Feiertagen Allerseelen und Allerheiligen zusammengelegt.” (Wikipedia)