Topic: Allgemeines

Stadtpolitik: Where do we go from here?“

Eröffnungsabend „Stadtpolitisches get-together“, Foto: image-shift

Im Rahmen der Nachbarschaftsakademie hat Mathias Heyden – Kommunarde, Bauherr, Handwerker und Architekt sowie  Kümmerer und Organisator in der Stadt(teil-)politik -VertreterInnen von Initiativen, Lehrende und ProjektentwicklerInnen zu einer stadtpolitischen Workshopreihe eingeladen. Nach den zahlreichen und intensiven stadtpolitischen Diskussionen der vergangenen Jahre zur Privatisierung öffentlichen Eigentums, Tempelhof, Mietenvolksentscheid, Verdrängung und Erhalt von Freiräumen, stellen wir uns die Frage: wie kann es gemeinsam weitergehen?


ReFashion ReFood Festival im Prinzessinnengarten

Gestern fand das ReFashion ReFood-Festival im Prinzessinnengarten statt. Am Vortag fand eine Netzwerkveranstaltung im betahaus zum Umdenken unserer Mode- und Lebensmittelströme statt; etwa 200 BesucherInnen kamen zum darauffolgenden Festival, das viele Mitmachmöglichkeiten zum Beispiel zum Färben mit Pflanzen, Nähen aus Fahrradschläuchen, Umnutzen von Altkleidern oder das Bauen von DIY Recyclingmöbeln bereithielt. Stände informierten über direkte Lebensmittelvermarktung oder die Herkunft unserer Kleidung, der offene Gartenarbeitstag und drei offene Führungen fanden statt und am Abend gab es nach Musik und Theater ein leckeres offenes Waste Cooking-Buffet sowie ein Open Air Kino Screening vom Film ’10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?’.


Klee pflanzen als Erinnerung an die als “Asoziale” verfolgten Menschen

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Gemeinsam mit VertreterInnen des “Zentralrates der Asozialen Deutschlands” (ZAID) wurde im Prinzessinnengarten ein Beet zur Erinnerung an die vom Nationalsizialismus als “Asoziale” verfolgten Menschen angelegt. Hier wuchert nun Oxalis triangularis (Schwarzer Dreiecksklee). Mit schwarzem Winkel wurde in Konzentrationslagern die heterogene Gruppe der sogenannten “Asozialen” markiert. Unter diese wurden  unter anderem Bettler, Prostituierte, Unterhaltssäumige, Sinti & Roma, Fürsorgeempfänger_innen subsumiert wurden. Seit März 2015 tritt der ZAID dafür ein, immaterielle wie materielle Entschädigung für die Verfolgten zu erwirken. Im Prinzessinnengarten wird der Klee gezogen, der überall dort gepflanzt werden kann, wo durch die Nationalsozialisten_innen Menschen als “Asoziale” stigmatisiert und verfolgt wurden.

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Land in Bürgerhand

Zu Gast in der Nachbarschaftsakademie haben die „Ökonauten“ ihr Modell einer Genossenschaft vorgestellt, in dem Bürgerinnen und Bürger gemeinschaftlich Land erwerben, um jungen BerufseinsteigerInnen den Aufbau ökologischer Betriebe in der Region zu ermöglichen. Mehr über dieses Gespräch findet ihr hier.


Kräuterworkshops mit Burkhard Bohne

Fotorechte: Kerstin Mumm

Letzten Samstag fand der erste von mehreren kostenlosen Kräuterworkshops mit Burkhard Bohne im Prinzessinnengarten statt. Trotz des regnerischen Wetters bestimmten, säten, pikierten und topften die knapp 20 Teilnehmenden Salbei, Kümmel, Ysop, Malve und Basilikum und lernten Anwendungen der Kräuter sowie Wissenswertes über den Start in die Saison, die mit der Anzucht beginnt. Der nächste Termin findet am 8.6. statt, Anmeldungen laufen unter diesem Link.


Raus aus dem Winterschlaf

Gestern hat die Sonne alle rausgetrieben, der Prinzessinnengarten hat schon Mal probeweise die Tore geöffnet und wir haben geschaut, was der Winter uns so hinterlassen hat. Die Kaninchen haben viel vom Kohl stehen lassen, die Lenzrosen blühen auf und auch das Litschi-Tomaten Saatgut scheint gut über die kalten Wochen gekommen zu sein. Bald dürften die ersten Hummelköniginnen fliegen und sich über die blühenden Weiden freuen. Bis es dann aber richtig losgeht, dauert es bestimmt noch bis Mitte/Ende März. Aber an sonnigen Tagen sind wir jetzt öfter mal wieder da, wer mag kann ruhig vorbeischauen und die Nase in die Frühlingssonne halten oder auch mithelfen, den Garten wieder fit für die nun siebte Saison zu bekommen. (SN)


Kartoffeln: ausbuddeln, kochen, frittieren, testen, verspeisen, benennen …

Strahlender Sonnenschein, viele helfende Hände, Pommes in vielen Farben und ein paar neue Namen für die Neugezüchteten: alles drehte sich um die Kartoffel, gestern bei unserem alljährlichen Kartoffelfest. Nach der großen Ernteaktion mit Bennar haben Asa und Matze drei ausgewählte Kartoffel-Neuzüchtungen zum Geschmackstest freigegeben: jede/r sollte seinen Eindruck und die resultierenden Ideen für den Namen festhalten. Zwischen ‘Kinderfinger’ und ‘Blutige Rübe’ war so einiges dabei, und in den nächsten Tagen wird sich zeigen wie sie getauft werden. Selbst bei den Pommes ist die bunte Sortenvielfalt der Kartoffel zu sehen, mit etwa 3000 Sorten weltweit gibt es immer wieder Farben, Formen und Geschmäcker, die uns staunen lassen, dass wir im Supermarkt meist nur eine mittelgroße, gelbe Version sehen. Diese Vielfalt gilt es zu bewahren und so wird es nächstes Frühjahr auch wieder Saatkartoffeln für alle Hobbykartoffelbauern und -bäuerinnen geben. Danke für eure zahlreiche Hilfe gestern! (SN)


Grabt die Kartoffeln aus!

Es ist wieder so weit, das Kartoffelgrün ist größtenteils abgestorben, die Nächte werden kälter, und wir laden wieder ein zum Kartoffelfest, kommenden Samstag, 4.10. ab 11 Uhr. Letzte Saison haben wir verschiedene Kartoffelsorten verkreuzt, deren Nachwuchs dieses Jahr angebaut wurde und dringend Namen braucht! Ihr könnt euch also nicht nur beim ausbuddeln sondern auch bei der Kartoffeltaufe betätigen, danach werden die Neulinge gemeinsam verkocht und geschmacklich getestet. Zum Abschluss spielt endlich mal wieder das großartige Helmi Puppentheater, bestimmt mit Kartoffeleinlage. Kinder sind wie immer sehr willkommen, und alle die bei der Kartoffelernte helfen können sie gleich zum halben Preis mitnehmen.Wir freuen uns auf euch!

Ablauf:

11:00-13:00 Kartoffelernte

13:00-14:00 Gemeinsames kochen und testen der eigenen Züchtungen

ab 13:00 Mittagessen der Gartenküche: (Pierre kocht Kartoffeln)

14:30 „Das Helmi“ Puppentheater

 

 


Panel-Diskussion zu Hunger und Nachhaltigkeit

Podiumsdiskussion im Rahmen des FieldWorks AgriKulturForums im Prinzessinnengarten zum Thema “Gegen den Hunger oder gegen
die Nachhaltigkeit?” mit  Paulin Odoumonhou (President of Hortitechs Développement), Jan Urhahn (INKOTA), Evans Osabuohien (Gastwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik), Willi Lehnert (Bündnis Junge Landwirtschaft); Moderation: Dr. Tanja Busse


LernKüche

Seit diesem Frühsommer steht endlich unsere LernKüche, in der mit Gemüse und Kräutern aus dem Garten vor Ort gekocht und rumprobiert werden kann. Wir veranstalten in ihr zum Beispiel offene ReUse-Kochen, in denen wir das Thema Lebensmittelverschwendung erkunden, sowie Ernterundgänge und anschließendes Kochen (die nächste z.B. zur Bohne, am 19.9. ab 15 Uhr), oder auch Veranstaltungen rund um’s Thema Lebensmittelnutzung. Unsere LernKüche kann für offene Workshops, Gruppenworkshops oder Privatnutzung gebucht werden (die Ausstattung der Küche folgt), für Details bitte an selberkochen@prinzessinnengarten.net wenden.