Unsere Gärtner

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Den allergrößten Dank schulden wir natürlich unseren unermüdlichen Gartenaktivisten: Rachel, Björn, Matze, Bennar sowie (nicht im Bild) Olli, Julia und Sirkka.

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26.11. Nachtwanderung im Garten mit S.W.W.S.W.

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Der eine oder andere kann sich vielleicht noch erinnern: mit Matzes Hilfe haben Rocco und andere Kinder anläßlich der Eröffnung von “Schöner wärs wenns schöner wär” aus  PET-Flasche Miniacker gebaut und  darin Kohlrabis gepflanzt. Am Freitag den 26.11 haben wir unsere nachbarschaftlichen Bande zu  S.W.W.S.W. mit einem Vortrag im Rahmen der Reihe Design hat soziale Verantwortung Vol*1: “Stadt Gestalten” noch enger knüpfen können. Bei einer mondbeschienenen nächtlichen Gartenwanderung haben wir versucht, dem interessierten Publikum unsere Vorstellung von einer mobilen, sozialen, ökologischen urbanen Landwirtschaft nahe zu bringen. Was in Form eines kleinen Miniacker im PET-Flaschen-Format als Keim gesät wurde, könnte sich im Zuge der Welle neuen urbanen Gärtnerns schon bald zu einem ausgewachsenen städtischer Acker auswachsen.

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Prinzessinnengarten internationale: Besuch der Universität Havanna und aus Ikwezi in Südafrika

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Zu einem überraschenden Blitzbesuch kam heute eine kubanische Delegation in den Prinzessinnengarten. Nachdem Robert ja zunächst die Idee für unsere urbane Landwirtschaft  aus Kuba importiert hatte, haben sich heute der kubanische Wirtschafts- und Handelsattaché, der Direktor der Universität von Havanna und der Vizepräsident des Politechnischen Instituts ein Bild von der Umsetzung der agricultura urbana in Berlin gemacht. Während in Kuba vor allem die Versorgung der städtischen Bevölkerung mit Lebensmitteln bei der Rekultivierung urbaner Brachflächen im Vordergrund steht, waren unsere weitgereisten Besucher vor allem an den sozialen Komponenten des Prinzessinnengartens interessiert: an der Einbindung der Nachbarschaft und der Entwicklung eines generationenübergreifenden Lernorts.

Ähnlich überraschend kam heute auch eine Gruppe aus Südafrika vorbei. Der Bürgermeister von Ikwezi und seine Begleiter waren an nachhaltigen Verfahren der Grauwasseraufbereitung und -nutzung interessiert und ganz angetan von unseren mobilen Beeten. Es sollte sich also niemand wundern, wenn Ableger unserer nomadischen Gärten bald am südafrikanischen Ostkap auftauchen und hier zur Ernährung der städtischen Bevölkerung beitragen.

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Berliner Zeitung wirbt für Großstadtbauern

Die Berliner Zeitung hat sich der urbanen Landwirtschaft als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung gewidmet. Auch der Prinzessinenngarten hatte seinen Auftritt als Beispiel dafür, wie sich mit Engagement dem städtischen Raum ländliche Qualitäten abgewinnen lassen. Der Artikel findet sich hier

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GartenKoop II

tryp-galabauSolidarität unter Gärtern: Mit organischem Material, Werkzeugen und Kenntnissen haben uns unterschiedliche Gartenbauer und Gärtner unter die Arme gegriffen. Vielen Dank Tobias, Mathias und Sabine.

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GartenKoop

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Die Berliner Szene der Gartenaktivisten hat sich für ein Wochenende in die idyllisch an den Hängen der Oder gelegenen Landeslehrstätte in Lebus zurückgezogen, um hier intensiv daran zu arbeiten, dass selbstorganisierte Gärten in Zukunft nicht mehr aus der Stadt wegzudenken sein werden.

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Schmalzprinzen & Ochsenherzen zwischen Herzsprung & Hassleben

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Zusammen mit der Gartenaktivistin Julia Jahnke sind wir früh mogens zu einer Entdeckungsreise in die durch großräumige LPG-Landwirtschaft geprägte uckermärkische Landschaft aufgebrochen. Zwischen Herzsprung und Hassleben haben wir hier erstaunliche Dinge gesehen und erlebt. In der Blumberger Mühle mussten wir uns in elfjährige Kinder hineinversetzen und eine Natursafari mitmachen. In Greiffenberg gewährte uns der Vern Verein, der sich liebevoll um den Erhalt und die Rekultivierung alter und seltener Kultupflanzen kümmert, einen beeindruckenden Einblick in die Artenvielfalt von Kartoffeln, Weizen, Kürbisgewächsen und Salaten. Insbesondere die hier zur Saatgutvermehrung gezogenen über 80 verschiedenen Tomatenarten stellen ein beispielloses Schauspiel aus Farben, Gerüchen und Formen dar. Hier findet man beispielsweise eine smaragdgrüne Evergreen, die pflaumenförmige De Berao, die gestreifte Tigerella und die bis zu einem halben Kilo schweren Ochsenherzen. Als Wegzehrung wurde uns noch ein Schmalzprinz mitgegegeben, eine besonders saftige alte Apfelsorte. Bei einbrechender Dunkelheit wurden wir  gastfreundlich auf dem Karlshof aufgenommen und haben uns in Begleitung der Hofkatzen den gemeinschaftlichen und nichtkommerziellen Kartoffelanbau angesehen, die Schweine und Schaafe und den Traktor aus DDR-Produktion mit dem verheissungsvollen Namen “Fortschritt”.

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