Pressebeiträge

“Nomadisch Grün, der Name ist Programm: Mobile Gärten, sie lassen Hausdächer ergrünen, Parkplätze und andere versiegelte Flächen.”

“Städtischen Raum urbar zu machen, ist heutzutage mehr als eine ökologisch geprägte Sozialutopie (…) Menschen wie Clausen und Shaw geben städtischen Freiflächen nicht nur eine Funktion, sondern auch eine soziale Identität.”

“Die Männer (sehen) ihren Garten pädagogisch. Sie pflanzen Gemüsesorten, die selten oder längst vergessen sind: gestreifte Tomaten, alte Rüben, essbare Blüten. Sie erklären, wie man Kartoffeln in einem Stapel Autoreifen anbaut, Blumen in PET-Flaschen und Minze an Häuserwänden.”

“Auch im städtischen Raum stecken ländliche Qualitäten. Man muss sie nur im Chaos der vielen versiegelten Flächen ausfindig machen. Dann ist noch ein gutes Konzept nötig, braucht es ein paar Mitstreiter und eine große Portion Selbstbewusstsein.”

“Seit Kurzem sprießen hier auch Radieschen, Petersilie und Rüben aus fein säuberlich aufgereihten Kästen. Eine fast schon ländlich anmutende Szene vor urbaner Kulisse.”

“Sie sind die Jungbauern vom Moritzplatz: Robert Shaw und Marco Clausen haben (…) den Prinzessinnengarten angelegt: Auf die grüne Stadt muss man nicht warten, sondern sie selber pflanzen.”

  • „Selber machen, anders machen, besser machen!“, in: zitty 21/2009

“Temporäre Installation im öffentlichen Raum sind nichts aufregend Neues mehr. Aber der temporäre Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern als neue Bespielung von Brachen ist bisher kaum bekannt.”

“Gärten haben eine soziale Funktion, meinen auch Robert Shaw und Marco Clausen (…) Und weil sich Gärten mit der Gesellschaft verändern, ist dieser Garten mit seinen Hochbeeten auch noch mobil und kann bei Bedarf jederzeit umziehen.”

“Im Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg ist (…) ein grünes Idyll mitten in der Stadt entstanden.”

  • „Oase am Moritzplatz“, in: Märkisches Land Bote 10/2009

“… im wunderhübschen Prinzessinnengarten am Moritzplatz”

  • „Bis die Polyesterkleider zu Staub zerfallen“, in: taz vom 22.09.09

“Zwischen Mercedes und Modeboutiquen wurde getanzt und gegärtnert.”

  • “Auf die Parkplätze, fertig, los!”, in: taz vom 18.09.09

“Durch ihr Engagement wird eine ehemalige Brache wieder sinnvoll genutzt.”

“Glück für die Kreuzberger – statt nach Auspuffgasen riecht es hier nun bald nach wilden Kräutern. Und statt Großstadttrubel gibt es ländliche Beschaulichkeit.”

“Für den Moritzplatz bedeutet das Projekt einen spannenden Impuls (…) Über dem Pflaster soll der Garten wachsen.”

“Wehe dem, der dann keinen Garten hat, keinen Spaten und keine Fantasie.”

Presselandschaft zum Thema Neues Gärtnern in der Stadt

Als Michelle Obama im Frühjahr 2009 den Spaten in die Hand nimmt und gemeinsam mit Kindern aus Washington DC einen Garten für 55 verschiedene Gemüsesorten vor dem Weißen Haus anlegt, zeigten sich von der New York Times über die Süddeutsche Zeitung bis hin zur Sesamstrasse alle beeindruckt von dieser Initiative der Firstlady für gutes und gesundes Essen. In Nordamerika hatte man da in der breiteren Öffentlichkeit bereits von urban farming, inner city farms und community gardening gehört. Mit seinem unter dem Titel “My Empire of Dirt” im New York Magazin erschienen persönlichen Bericht darüber, was so alles bei der urbanen Nahrungsmittelproduktion schieflaufen kann, hatte Autor Manny Howard eine vielbeachtete Reportage zum Thema geschrieben. Auch der Dokumentarfilm “The Garden” über die Räumung eines 14 Hektar großen community gardens in L.A. erhielt neben einer Oskarnominierung zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Inzwischen entdeckt man hierzulande nicht nur eine neue Lust am Gärtnern (Spiegel, stern), sondern beginnt darüber hinaus wahrzunehmen, dass weltweit Menschen daran arbeiten, den städtischen Raum in Eigenregie zu begrünen und fruchtbar zu machen. Der vom Time Magazine identifizierte „Boom der urbanen Landwirtschaft wird von brand eins in einer langen Reportage zu den „Bauern von New York“ bestätigt und die Trendforscher von der Zentralen Intelligenzagentur rufen die Rurbanität als das “nächste große Ding” aus und stellen fest, dass die “Utopie eines ruralen Urbanismus (…) gerade wieder mächtig an Zulauf” gewinnt. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschreibt der amerikanische Publizist Michael Polland den Gemüseanbau in der Stadt als ein entscheidendes Element für eine „umweltgerechte, nachhaltige Zukunft“. Auch die Soziologin Christa Müller sieht in einem Beitrag von ZDF-aspekte die “urbane Landwirtschaft als Ausgangspunkt für die Umgestaltung von Städten in Richtung Nachhaltigkeit”. Diese Aufmerksamkeitswelle hat auch den Prinzessinnengärten erfasst, insbesondere auch deshalb, weil man in Friedrichshain-Kreuzberg das “Labor der Republik” (der Freitag) erkennt, “in dem man heute schon im Kleinen besichtigen kann, wie die Welt aussieht, von der viele nur träumen.”


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