Richtfest der Laube

 

+Die Laube

Und halbfertig ist die Laube

Im Selbstbau entsteht im Prinzessinnengarten „Die Laube“. Nach 3 Jahren Planungszeit und 6 Wochen engagiertem Selbstbau durch Freiwillige, Auszubildende und Studierende laden wir für Montag, den 6. Juni 2016 von 17:00 – 19 Uhr ganz herzlich zum Richtfest ein.

Mit der Laube entsteht am Moritzplatz ein begrünter, selbstorganisierter Lernort für Prinzessinnengarten und Nachbarschaftsakademie.

Das Projekt der Laube wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt als Ort der Umweltbildung und Umweltkommunikation unterstützt. Möglich machen die Laube die vielen freiwillige HelferInnen, die Studierenden und Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und der TU Berlin.

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Triennale die Milano

Grafik: Natalia Hosie

Grafik: Natalia Hosie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 21ste Triennale di Milano zeigt in der Ausstellung “Urban Orchard” von Mai bis September auch die Prinzessinnengärten, die Nachbarschaftsakademie und die Laube. Die Ausstellung präsentiert insgesamt 25 Projekte und setzt die Untersuchungen zum Verhältnis von Stadt und Land fort, die 2012 in Lotus International #149 veröffentlicht wurden. Zu Prinzessinnengarten, Laube und Nachbarschaftsakademie gibt Materialien aus dem Film “Città del Cavolo” von Paola Longo and Salvatore Laforgia sowie Graphiken von Natalia Hosie.

History of the Space, Natalia Hosie

History of the Space, Natalia Hosie

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Interview mit Free Berlin

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Foto: Flohmarkt am Moritzplatz (1999), Erik Göngrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Free Berlin hat eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Kreuzberg und Kreativität veröffentlicht. Darin finden sich Beiträge zu “Sounds of Creativity around Moritzplatz”, zur Flüchtlingsbewegung und ein Interview von mir, Marco Clausen, mit einer persönlichen Einschätzung zu Prinzessinnengarten, der Fläche am Moritzplatz und der Nachbarschaftsakademie. Mit dem Hinweis, dass der Prinzessinnengarten ein plurales Projekt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen ist, betone ich dabei, dass  es nach meiner Einschätzung nach einer langen Welle der Privatisierung, der Kommerzialisierung und Verdrängung an der Zeit ist, am Moritzplatz und an anderen Orten, die letzten verblieben Freiräume langfristig für gemeinwohlorientierte und nachbarschaftsorientierte Nutzungen zu sichern.

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Zu Besuch in Seoul

Hanshin Eco Farm. Die Beete auf dem Dach werden von den AnwohnerInnen aus den benachbarten Wohnkomplexen zum Lebensmittelanbau benutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom  19. bis 22. Mai hat der Prinzessinnengarten an der internationalen Konferenz „Seoul Urban Agriculture Expo“ teilgenommen. Präsentiert haben wir die Bildungsarbeit des Gartens, die Nachbarschaftsakademie und die im Entstehen befindliche Laube. Daneben hatte wir die Gelegenheit, zahlreiche (Dach-)Gärten und selbstorganisierte Projekte, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu besuchen.

Meokgolbae Farm, auf der die Landwirte mehrere Hundert Parzellen an AnwohnerInnen verpachten und Kurse geben

Meokgolbae Farm – “Gärten der 1000 Hände” – im Nordosten Seoul. Der Bauer verpachtet mehrere Hundert, jeweils etwa 3 qm große Parzellen an AnwohnerInnen und gibt Kurse für den Anbau. Auf dem Hof stehen auch die letzten Birnenbäume, für die die Nachbarschaft einmal bekannt war.

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Workshop zu Netzwerken und Resilienz mit R-Urban in Paris

Workshop-Pavillion vor dem Pariser Rathaus

Im Rahmen des Projekts “Locating and Figuring Care and Commons in the Rurban Realm” haben wir mit der Nachbarschaftsakademie an dem Workshop “Resilience en réseau” der université civique R-Urban teilgenommen.

Ziel des Projektes zu Sorge und Gemeingütern ist es, in Zusammenarbeit mit Atelier d‘architecture autogérée (aaa) ein nes Curriculums zum Thema kollektives Lernen zu erarbeiten. Gefördert wird das Projekt durch „Perspektive. Fonds für zeitgenössische Kunst und Architektur“ (Bureau des arts plastiques, Institut français Deutschland und Französischen Botschaft).

R-Urban hat in Colombe bei Paris eine weithin beachtetes, preisgekröntes und international ausgestelltes Pilotprojekt zu partizipativer und resilienter Stadtentwicklung umgesetzt. Die neue rechte Stadtregierung möchte das urbane Landwirtschaftsprojekt Agrocité dennoch zerstören und durch einen temporären Parkplatz ersetzen. Dagegen wehrt sich R-Urban, vor Gericht, mit einer Petition, aber auch mithilfe unterstützender Netzwerke.

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Asa Sonjasdotter präsentiert die Nachbarschaftsakademie
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Pflanzentauschmarkt 2016

Der alljährliche Pflanzentauschmarkt in Kooperation mit Social Seeds war dieses Jahr wieder bestens besucht und von strahlendem Sonnenschein begleitet. Ca. 2500 BesucherInnen kamen vorbei um Jungpflanzen einzutauschen, bei regionalen HändlerInnen mit alten Gemüse-Sorten und samenfestem Saatgut einzukaufen, sich bei den Initiativenständen über wesensgemäße Bienenhaltung, autofreies Reisen oder Aufforstungsprojekte zu informieren oder am ReFashion-Refood-Auftaktfestival teilzunehmen, in dem mit Pflanzen gefärbt wurde, Lebensmittelrette zu bestem Essen verkocht und Studenten der Humboldt-Universität Vorträge über die Kommunikation von Pflanzen hielten. Schön war’s!

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Besuch im italienischen Tesino

 

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Julia und Mara aus dem Prinzessinnengarten waren vom 12 bis 16 März in das italienische Dorf Tesino eingeladen. Dort haben sie sich unter anderem über die soziale und ökonomische Situation des Dorfes informiert, an einem Baumschnitt Workshop teilgenommen, die Stadtverwaltung, das Öko-Museum, die Bibliothek und die potenzielle Fläche eines Gemeinschaftsgartens besucht. Für das Dorf haben sie eine passende Saatgutmischung mitgebracht, die Matze, der Gärtner des Prinzessinnengartens,  für sie vorbereitet hatte und sie haben einen Vortrag zum Prinzessinnengarten gehalten. 

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Um mehr über die alten Traditionen des lokalen Bohnenanbau zu erfahren, haben Julia und Mara mehrere Interviews und Gesprächsrunden mit alten Menschen geführt, die in der Landwirtschaft tätig waren. Hintergrund der Gespräche war die Frage, wie man Jugendliche dazu motivieren kann, sich mit der Landwirtschaft zu beschäftigen: Was könnte die Gemeinde Tesino tun, um die Abwanderung der Jungen zu vermeiden? Diskutiert wurde über nachhaltigen Tourismus, nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten sowie über ökologische Landwirtschaft. Für die Jugendlichen des Dorfes wurde ein  Fragebogen entwickelt und verteilt. 

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Historisches Foto Saatgutverkauf von Tür zu Tür

 

 

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Zukunft der Fläche am Moritzplatz

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Markierung urbaner Gemeingüter am Beispiel Prinzessinnengarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Senat lässt seit dem letzten Jahr die Nutzungs- und Verkaufsperspektiven aller städtischen Flächen prüfen und einordnen. Auch die Zukunft der Fläche am Moritzplatz, auf der der Prinzessinnengarten bis 2018 einen Mietvertrag hat, soll derzeit vom Bezirk eingestuft werden. Da alternative Nutzungen wie der Prinzessinnengarten nicht in den Kategorien dieses “Clusterungsverfahrens” vorgesehen sind, haben die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg einen Antrag eingebracht, um prüfen zu lassen, ob eine langfristige Vergabe des Grundstücks an den Prinzessinnengarten in Form eines Erbbauvertrages möglich ist. Die letztendliche Entscheidung fällt allerdings nicht der Bezirk, sondern der Portfoliausschuss des Senats und, sollte hier kein Konsens erreicht werden, das Berliner Abgeordnetenhaus.

Zum Bild: Im Rahmen des Gemeingüterprojekts der Nachbarschaftsakademie haben wir uns im Sommer 2015 zusammen mit Paula Z. Segal, Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg mit der Zukunft unterschiedlicher öffentlicher Flächen in Kreuzberg und dem Clusterungsverfahren beschäftigt und Orte markiert, die uns allen gehören.

Grüne Friedrichshain Kreuzberg 

Neues Deutschland: Angärtnern ist schwer angesagt

Berliner Abendblatt: Bioparadies vom Moritzplatz ist bedroht

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Beitrag zu Gärten in Syrien im jetzt-Magazin

Februar 2016 in Yalda (Süddamaskus). Die Erde wird gepflügt um den Boden für das Bepflanzen mit Weizen vorzubereiten. Fotograf: Abdallah Al Khatib

Februar 2016 in Yalda (Süddamaskus). Die Erde wird gepflügt um den Boden für das Bepflanzen mit Weizen vorzubereiten. Fotograf: Abdallah Al Khatib

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das jetzt Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet mit Wenn urban Gardening Leben rettet den Gärten in den belagerten Städten Syriens einen Beitrag. Anlass für den Artikel sind die Schilderungen von Wassim zur Situation in Yarmouk. Vor zwei Wochen hat er uns bei dem Abend der Nachbarschaftsakademie zu Ernährungssouveränität in Syrien eindrücklich nicht nur von den furchtbaren Folgen der Belagerung erzählt, sondern auch von dem nicht zu zerstörenden Willen der Menschen vor Ort selbstbestimmt zu (Über)leben. Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle.

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