Vom Prinzessinnengarten inspiriert …
Stadsboeren: urbane Landwirtschaft in Amsterdam
Ayumis Kreislaufprojekt, bei dem sie unter anderem Terra Preta im Prinzessinnengarten hergestellt hat
Dieses Jahr haben wir während der Berlinale im Foyer des Arsenals im Rahmen des “Forum Expanded” eine Anzuchtstation aufgebaut, in der unter anderem die Aubergine “Cannibal Tomato” gezogen wird. Außerdem hat Christian Hiller in Vorbereitung auf das geplante Gartenfilmfest im Sommer ein kleines Felgenkino gebaut, auf dem Laleh Torabis Daumenkino “grow” zu sehen ist.
In der kommenden Gartensaison werden wir uns unter anderem mit dem Thema Film und Garten beschäftigen. Das Grow-Video von Laleh Torabi ist der Anfang und Teil eines Daumenkinowettbewerbs, den wir mit der Berlinale starten. Die eingereichten Animationen sollen im Rahmen eines Gartenfilmfests präsentiert werden, das wir gemeinsam mit Christian Hiller für diesen Sommer im Prinzessinnengarten planen. Mehr dazu und wie man sein eigenes Daumenkino gestalten kann im Flyer.
Der Prinzessinnengarten ist auch 2012 wie bereits im Vorjahr vom Deutschen Nachhaltigkeitsrat als Werkstatt-N-Projekt ausgezeichnet worden.
Um beim Wetter anzufangen: Verlass war wieder einzig darauf, dass auf das Wetter kein Verlass mehr ist oder: Was den Cafégänger freut, ist des Gärtners Leid: ein Frühjahr mal ganz ohne Regen. Das holte dann der Sommer um so ausgiebiger nach. Monsumartigen Niederschlägen und auch Mal Hagel im August liessen Kartoffeln und Tomaten zur heissbegehrten Mangelware werden.Wir haben Dachgärten angelegt und geholfen, kleine Ablegergärten des Prinzessinnengartens in Kindergärten, Schulen und Universitäten aufzubauen. So ist auch ein Nachbarschaftgarten im Hinterhof einer Wohnsiedlung auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Prinzessinnengartens entstanden. Überhaupt war es das Jahr der neuen Gärten oder, wie Christa Müller in ihrem Buch über Urban Gardening schreibt, der Rückkehr der Gärten in die Stadt. Auf Hamburg St. Pauli haben wir das Gartendeck, in Köln Bayenthal die Initiative Neuland beim Aufbau eines urbanen Ackers unterstützt und begleitet.
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Matthias Walendy befasst sich in seiner Fotoarbeit “re:green” mit der Frage, wie Menschen in Berlin versuchen, eine andere Art von Grün in der Stadt zu schaffen und damit auch eine andere Art hier zu Leben. Porträtiert werden Gemeinschaftsgärten, Beete von anonymen Guerialle Gärtnern , Dachbegrünungen in Hausprojekten aus den 80er Jahren und Szenen und Menschen aus dem Prinzessinnengarten.
Marco Clausen, Prinzessinengarten from Ilka & Andreas Ruby on Vimeo.
Angesichts steigender Mieten in der Berliner Innenstadt und dem zunehmenden Druck auf ärmere Familien und Menschen, sich billigere Wohnungen am Stadtrand zu suchen, hat das Internationale Architektursymposium “mintomax” es sich zur Aufgabe gemacht, die bereits in den 20er Jahren von Architekten aufgeworfene Frage, wie die “Wohnung für das Existenzminimum” aussehen könnte wieder aufzugreifen und zu diskutieren. Insofern man zum Minimum neben bezahlbaren und angemessenen Wohnraum auch Räumen zum gemeinschaftlichen Arbeiten, der Naturerfahrung, des nachbarschaftlichen Austausch und der gesellschaftliche Teilhabe zählen kann, wurden auch Modellprojekte aus Berlin eingeladen, darunter das Zentrum für Kunst und Urbanistik, ExRotaprint und der Prinzessinnengarten. Hier ein Beitrag im Deutschlandfunk.
“Veränderung fängt im Kopf an” sagt Mme Dr. Fattouma Benabdenbi von der Assocoation “Terre et Humanisme Maroc”. Mit ihr haben Jamal Ouchker und Prof. Fouad Amraoui aus Casablanca den Prinzessinnengarten besucht. Sie Vertreten das Projekt “Urban Agriculture Casablanca”