Unter dem Motto “Was der Bauer nicht kennt …. Freuden und Tücken der urbanen Landwirtschaft” haben wir am letzten Oktoberwochenende versucht, unsere im Prinzessinnengarten gesammelten Erfahrungen mit 25 interesssierte Gartengründer aus Leipzig, Köln, München und einer Reihe weiterer Städte zu teilen. Unterstützt wurden wir vom Allmende-Kontor und der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis.
Dieser Tage kommt das Buch “Moderators of Change. Architektur, die hilft” heraus (Jahresring 58. Jahrbuch für moderne Kunst). Darin hat Andres Lepik (Kurator für Architektur und Design am Museum of Modern Art, New York, Loeb-Fellow an der Graduate School of Design an der Universität Harvard) 20 Projekte ausgewählt, die mit geringem Einsatz von Geld und Material tiefgreifend positive soziale Wirkungen gebracht haben. Unter ihnen auch der Prinzessinnengarten.
Das Feuilleton der Süddeutschen bringt am 22.10. eine Doppelseite “Wie Garten-Visionäre eine neue Welt pflanzen”. In ihrem nach dem Film “Eine andere Welt ist pflanzbar” überschriebenen Artikel geht Laura Weissmüller der Frage nach, ob eine neue Generation von Gärtnern dabei ist, das Modell einer besseren Gesellschaft zu bauen. (weiterlesen …)
Wir haben einen Abstecher in die französischen Alpen gemacht und auf Einladung vom Institut D’Urbanisme de Grenoble den Prinzessinnengarten vorgestellt und mit Studierenden über das Potential für Fragen der Stadtentwicklung, Freiraumgestaltung und Partizipation diskutiert. (weiterlesen …)
Tonnenschwer hängt das Obst in der Uckermark von den Alleebäumen. Wir sind mit dem Prinzessinnengarten rausgefahren und haben mehrere hundert Kilo Äpfle, Birnen und Pflaumen zum entsaften und einmachen gesammelt.
Ungeachtet einer Saison, die mal wieder denkbar ungünstig für die Aufzucht von Erdäpfeln war, haben wir wieder unser jetzt schon traditionelles Kartoffelerntefest gefeiert. (weiterlesen …)
Öffnet sich das Tor des Prinzessinnengartens während der Berliner Gartensaison, dann nehmen nicht nur Menschen aus Neukölln, Buch oder sogar Lichterfelde die Reise nach Kreuzberg auf sich, auch aus Hamburg, Köln, München und Gelsenkirchen kommen sie in unsere urbane Landwirtschaft, es reisen Studiengruppen aus Mailand, Madrid, Paris, Groningen oder Kopenhagen an, aber Interessierte finden sogar bis aus Nepal, Brasilien, Weissrusland, den USA, Australien, Südafrika, Marokko und Indien den Weg an den Moritzplatz. (weiterlesen …)
Vom 30. 9. bis zum 30.10. ist im TU-Architekturmuseum die Ausstellung “Die produktive Stadt / Carrot City – Designing for Urban Agriculture” zu sehen. Ursprünglich an der Ryerson University in Toronto konzipiert, nimmt diese Wanderausstellung Beispiele aus ihren jeweiligen Reisestationen auf – so für Berlin etwa das Allmende-Kontor und den Prinzessinnengarten. Dieser ist im Oktober auch auf dem Design Festival “Change!” in Łódź zu sehen.
Am ersten Oktober hat die Markthalle in der Eisenbahnstraße ihre Tore wieder für einen echten Marktbetrieb geöffnet. Wir waren dabei mit einem Stand, an dem wir unsere Moritzplatzkartoffeln, hausgemachte Pestos und Kräutersalze sowie Stadtbienenhonig aus Kreuzberg angeboten haben.