MAZI-Projekt: lokale digitale Netzwerke

MAZI-Anwendung für die Nachbarschaftsakademie
MAZI-Anwendung für die Nachbarschaftsakademie

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MAZI / μαζι bedeutet „zusammen“ auf Griechisch. Die Nachbarschaftsakademie hat am 15. Juli unter dem Titel “Zwischen digitalen Gemeingütern, städtischem Kampf und lokaler Selbstverwaltung” zu einem offenen Austausch zum Thema lokale DIY-Netzwerke zusammen mit Initiativen und KünstlerInnen aus Berlin und den Partnern des europäischen MAZI-Projektes eingeladen.

Soziale und politische Prozesse werden zunehmend digitalisiert und von technologischen Aspekten durchzogen. Zwischen den verschiedenen Narrativen zur hybriden oder „smart city“, zwischen dystopischen Visionen und cyber-romantischen Heilsversprechen offenbart sich die Gewissheit der rasant steigenden Bedeutung der technologischen Vermittlung und Transformation unserer urbanen Wirklichkeiten.

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Hidden Economies

Friedland bei Aarhus
Friland bei Aarhus

Asa Sonjasdotter und Marco Clausen haben die Nachbarschaftsakademie in dem Workshop community economies of food vorgestellt, der vom 30.6.-01.07.16 in Aarhus stattfand. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen des Projektes hidden economies von Bonnie Fortune und Lise Skou, das inspiriert wird von den Arbeiten von JK Gibson-Graham (Julie Graham and Katherine Gibson). Mit dabei waren unter anderem das Project Cafe aus Glasgow, Feral Trade aus Bristol und Rude Food aus Malmö.

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Architekturseminar zur Laube

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Unter dem Motto „Baukörper gleich Lehrkörper“ ist der Selbstbau der Laube in den Prinzessinnengärten gleichzeitig ein Lernprozess im nachhaltigen und gemeinschaftlichen Bauen. Neben Freiwilligen und den Auszubildenden Zimmerleuten der Knobelsdorff-Schule beteiligt sich eine Gruppe von 20 Studierenden der TU-Berlin über 12 Wochen am Selbstbau der dreistöckigen Holzstruktur. Die angehenden ArchitektInnen sammeln dabei wertvolle Erfahrungen im nachhaltigen Holzbau und in der Zusammenarbeit mit angehenden HandwerkerInnen. Parallel wird an der Habitat Unit – Chair of International Urbanism and Design der TU-Berlin das Seminar Die Laube im Prinzessinnengarten – House of Commons angeboten, zu dem es über 50 Bewerbungen gegeben hat.

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Ein Dachgarten entsteht…

…in Zeitraffer ;)  Ein partizipativer Aufbau an einem Nachmittag in Berlin. PrinzessinnenGartenBau meets Init. Sonnenhungrige Stauden, Mediterrane Kräuter, robustes Gemüse.

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Bildschirmfoto 2016-06-17 um 13.39.55
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Gartenbau-Mietmöbel

Für den German Habitat Kongress stellte die Gartenbauabteilung diverse Sitz- und Tischmöglichkeiten auf. Hierzu wurden ausrangierte Schultafeln und mit Kräutern bestückte Europaletten verwendet. Anna und Matze stellten 200 Gartengestecke zusammen. Rent-Deko-Prinzessinnengarten

http://www.german-habitat-forum.de

 
GIZ

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Richtfest der Laube

 

+Die Laube

Und halbfertig ist die Laube

Im Selbstbau entsteht im Prinzessinnengarten „Die Laube“. Nach 3 Jahren Planungszeit und 6 Wochen engagiertem Selbstbau durch Freiwillige, Auszubildende und Studierende laden wir für Montag, den 6. Juni 2016 von 17:00 – 19 Uhr ganz herzlich zum Richtfest ein.

Mit der Laube entsteht am Moritzplatz ein begrünter, selbstorganisierter Lernort für Prinzessinnengarten und Nachbarschaftsakademie.

Das Projekt der Laube wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt als Ort der Umweltbildung und Umweltkommunikation unterstützt. Möglich machen die Laube die vielen freiwillige HelferInnen, die Studierenden und Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und der TU Berlin.

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Triennale die Milano

Grafik: Natalia Hosie

Grafik: Natalia Hosie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 21ste Triennale di Milano zeigt in der Ausstellung “Urban Orchard” von Mai bis September auch die Prinzessinnengärten, die Nachbarschaftsakademie und die Laube. Die Ausstellung präsentiert insgesamt 25 Projekte und setzt die Untersuchungen zum Verhältnis von Stadt und Land fort, die 2012 in Lotus International #149 veröffentlicht wurden. Zu Prinzessinnengarten, Laube und Nachbarschaftsakademie gibt Materialien aus dem Film “Città del Cavolo” von Paola Longo and Salvatore Laforgia sowie Graphiken von Natalia Hosie.

History of the Space, Natalia Hosie

History of the Space, Natalia Hosie

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Interview mit Free Berlin

Unbenannt

Foto: Flohmarkt am Moritzplatz (1999), Erik Göngrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Free Berlin hat eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Kreuzberg und Kreativität veröffentlicht. Darin finden sich Beiträge zu “Sounds of Creativity around Moritzplatz”, zur Flüchtlingsbewegung und ein Interview von mir, Marco Clausen, mit einer persönlichen Einschätzung zu Prinzessinnengarten, der Fläche am Moritzplatz und der Nachbarschaftsakademie. Mit dem Hinweis, dass der Prinzessinnengarten ein plurales Projekt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen ist, betone ich dabei, dass  es nach meiner Einschätzung nach einer langen Welle der Privatisierung, der Kommerzialisierung und Verdrängung an der Zeit ist, am Moritzplatz und an anderen Orten, die letzten verblieben Freiräume langfristig für gemeinwohlorientierte und nachbarschaftsorientierte Nutzungen zu sichern.

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Zu Besuch in Seoul

Hanshin Eco Farm. Die Beete auf dem Dach werden von den AnwohnerInnen aus den benachbarten Wohnkomplexen zum Lebensmittelanbau benutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom  19. bis 22. Mai hat der Prinzessinnengarten an der internationalen Konferenz „Seoul Urban Agriculture Expo“ teilgenommen. Präsentiert haben wir die Bildungsarbeit des Gartens, die Nachbarschaftsakademie und die im Entstehen befindliche Laube. Daneben hatte wir die Gelegenheit, zahlreiche (Dach-)Gärten und selbstorganisierte Projekte, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu besuchen.

Meokgolbae Farm, auf der die Landwirte mehrere Hundert Parzellen an AnwohnerInnen verpachten und Kurse geben

Meokgolbae Farm – “Gärten der 1000 Hände” – im Nordosten Seoul. Der Bauer verpachtet mehrere Hundert, jeweils etwa 3 qm große Parzellen an AnwohnerInnen und gibt Kurse für den Anbau. Auf dem Hof stehen auch die letzten Birnenbäume, für die die Nachbarschaft einmal bekannt war.

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